Aufbegehren der Schatten

Eine Reise endet.Helden erwachen

Das Ende eines Dämons

Es war jetzt schon zwei Wochen her seitdem Narrengold das letzte Mal mit Cayne aus Eido gesprochen hatte. Seine Vorgesetzten waren mit dem Bericht sehr zufrieden Berichte über vergessene Kaers und Dämons waren zusammen mit Berichten über Aktionen von Theranern in Barsaive die wichtigsten Aufzeichnungen die man sich von dem Heldenprogramm erhoffte.
Zwar sind Berichte darüber wichtig welcher Orkbrenner oder Kristallpiratenclan durch Adepten geschwächt worden ist aber Dämonen, Kaers und Theraner sind die größten Gefahren oder Hoffnungen von Barsaive.

Ferum hatte vor drei Tagen Cayne per Boten zu einem Treffen in die große Bibliothek gebeten.
Seine Vorgesetzten wollten den Bericht erst freigeben wenn Cayne auch den zweiten Teil seines Abenteuers erzählt und sie wüssten um welches Kaer es sich handelt. Oder wenigstens wo das Kaer liegt. Denn was nützen Informationen über ein gefallenes Kaer wenn man nicht weiß um welches es sich handelt.
Cayne hatte zugestimmt heute in die Bibliothek zukommen er hatte sich schon gewundert warum der Bericht über ihn nicht aktualisiert wurde.
Pünktlich nach dem Mittagessen öffnete sich auch die Tür von Narrengolds Büro und ein Cayne samt Hut betrat den Raum.

„ Schönen Tag Ferum endlich sehen wir uns schon wieder ich fragte mich schon wann wir uns wieder zu einem Gespräch treffen würden. Wollt ihr den nächsten Teil meines kleines Abenteuers erfahren? Wieso wurde den noch nicht meine letzte Geschichte in die Bibliothek übernommen?“
„ Werter Magier meine Vorgesetzten waren zwar von eurem Bericht begeistert aber sie wollen ihn erst Veröffentlichen wenn auch bekannt ist um welches Kaer es sich handelt. Entschuldigt bitte aber ohne genauere Informationen können wir den Bericht nicht freigeben. Schließlich können wir nicht beweisen…..“
„WAS??? IHR ZWEIFELT AN MIR? Das ist eine Ungeheuerlichkeit!! Selten war jemand so dreist.“
„Nein nein ihr missversteht mich. Es ist nun einmal die Politik der Bibliothek nur Berichte zu veröffentlichen die man auch Nachprüfen kann. Schließlich gibt es viele Adepten die mit falschen Geschichten prahlen. Natürlich gehört ihr nicht dazu aber bedenkt was wir für Erfahrungen mit den Erzählungen von Dieben und alleine von Troubadouren gemacht haben. Bitte verzeiht ich wollte euch nicht Beleidigen.“
Nach einiger Zeit beruhigte sich Cayne auch wieder und nahm das Angebot des eingeschüchterten Schreibers an. Ferum gab sich alle Müe den Magier zu besänftigen schließlich konnte der Zorn eines Magier sehr verheerende Folgen haben.
„Also gut Ferum ich sehe ein das es nicht eurer Ziel war mich als Lügner darzustellen aber ihr solltet ab und an auf eure Worte achten. Also hört den nächsten Teil meiner Erzählung ………..

Nachdem wir die Zwerge zum Ausgang des Kaers gebracht hatten machte uns Akbar auf ein Geräusch aufmerksam. Ich spitzte meine Ohren und hörte den Schrei eines Zwerges von Richtung des großen Turmes, kurz danach den Aufprall eines Körpers. Ich machte meine Gefährten darauf aufmerksam dass einer der Zwerge gerade in den Tod gesprungen war oder geworfen wurde. Akbar und Emmi wollten sofort losstürmen um die restlichen Zwerge zuretten. Nach kurzem Beratschlagen machten wir uns auf den Weg zum unheiligen Turm. Gerade als wir losgehen wollten leuchteten Festus Augen in demselben unheimlichen Licht welches vor kurzem noch das obere Stück des Turms erleuchtete. Während wir ziemlich erstaunt Festus zur Rede stellten und dieser beteuerte nichts gemacht zu haben und sich auch nicht merkwürdig zu fühlen, erfreute Emmi das Ganze sehr. Agbar bestand trotzdem darauf das ab jetzt der Obsidianer vorgehen sollte damit er immer ein Auge auf ihn werfen könnte. Grummelnd begab sich Festus an die Spitze unserer kleinen Truppe und wir machten uns auf den Weg. Uns begegnete keine weitere Abscheulichkeit in den Ruinen des Kaers. Alles war ruhig irgendwie machte das die Sache nicht besser. Wenn wenigstens irgendeine Form von Leben unseren Weg gekreuzt hätte aber nur das flackernde blaue Licht welches merkwürdige Schatten erzeugte und das Tropfen einiger Wassertropfen mehr hörte und sah man nicht. Selbst die Finsterrochen schienen sich still in irgendeine Ecke verzogen zuhaben.
Vor dem Turm zeigte sich uns ein sehr interessantes Bild der Zerstörung. Der gesamte runde Platz vor dem Turm war als ein gekacheltes Becken angelegt worden. Die einzelnen Kacheln waren vor etlichen Jahrhunderten meisterhaft verziert aber irgendetwas oder jemand hatte sie in einem Wahn komplett zerkratzt. Das Muster war nicht mehr zuerkennen. An dem Rand des Beckens waren Ablasshähne eingelassen. Toda prüfte diese und erkannte das mit etwas Gewalteinwirkung diese sich noch ein letztes mal bewegen ließen. Den Rand des Beckens zierten einmal mehrere Statuen aber auch diese waren der Zerstörung zum Opfer gefallen. Wir konnten nicht mehr herausfinden ob diese Würdenträger, Helden oder Passionen darstellten. Der ganze Platz war seiner Schönheit beraubt worden. Wir erkundeten den Platz und die Umgebung um irgendwelche Hinweise auf die Bewohner oder die Katastrophe zu finden.
Außer der Leiche des Zwerges fanden wir aber nichts. Als wir gerade sahen das auf der Rückseite des Turmes auf etwa halber Höhe ein riesiger metallener Wassertank angebracht war. Passierte etwas.
Wir hörten einen Schrei und ein Zwerg stürzte von der Spitze des Turmes direkt in den Tank, der sich durch die Wucht des Aufpralls fast vom Turm löste. Emmi flog schnell nach oben um nach dem Zwerg zu sehen aber konnte nichts in dem schleimigen Wasser erkennen, was nach Zwerg aussah. Somit war nur noch einer der vermissten Zwerge irgendwo hier im Kaer am Leben.
Leider sollte uns auch die Hoffnung diesen lebendig zu retten genommen werden weil kurz darauf ein Rumpeln aus dem Turm zu vernehmen war und der Zwerg heraus wankte.
Emmi schrie sofort auf das ich dem Zwerg helfen sollte aber da gab es nichts mehr zuretten. Der Zwerg hielt sich zwar noch auf den Beinen aber nur der Sprichwörtliche Starrsinn der Zwerge hielt ihm noch am Leben. Anscheinend war er gefoltert worden seine Brust zierte eine gewaltige Brandnarbe, sein Körper wies einige blutende Wunden auf aber das schlimmste war, irgendetwas hatte ihm einen seiner Arme abgerissen und eine gewaltige Menge Blut markierte den Weg den er genommen hatte. Gerade als Emmi und Agbar ihn erreichte stürzte er auch nach vorne und war Tod.
Ich hatte bis dahin noch nie eine so grausame Misshandlung eines Namensgebers gesehen.
Wir beschlossen ein großes Gebäude in der Nähe des Turms noch zu erforschen bevor wir den Turm betreten. Wir hatten Hoffnung Hinweise auf die Art des Dämons zu finden. In dem Gebäude konnte ich in dem Stockwerk über uns zwei magische Strukturen erkennen, die auf Konstrukte hin deuteten.
Werter Zwerg ihr werdet mir bestimmt die folgenden Ereignisse nicht ganz Glauben aber sie sind wirklich so passiert. Ich schwöre bei den Passionen dass ich die Wahrheit spreche. Die folgenden Ereignisse tragen in sich eine gewisse Tragik aber auch eine sehr große Komik. Alles begann damit das Festus mit zwei Fackeln bewaffnet die Treppe zum ersten Stock hoch stürmte. Dort angekommen stoppte er löschte eine Fackel mit seinem Mund und zog seine gewaltige Axt. Als nächstes stürmte er mit einem lauten NIEDER MIT DEN DÄMONEN durch die Holzwand Richtung des ersten magischen Gebildes. Durch den Sturmlauf des Obsidianers wurde ein großer Teil des Holzbodens zerstört. So ein Obsidianer ist nun einmal kein Windlingsgewicht. Agbar sprang genau in den Augenblick nach vorne um Festus zu folgen als der Boden vor ihm nach unten stürzte. Er verlor den Boden unter den Füssen und fiel durch das entstehende Loch ins Erdgeschoss genau auf Tresen. Aus dem Raum vor uns drang ein helles reines Licht und erleuchtet den zerstörten Flur. In den von Festus geschaffenen Durchgang erschien auf einmal ein riesiger Schatten, welcher mit einem riesigen Zweihänder nach dem Dömonenjäger schlug. Der Obsidianer sackte ein wenig unter der Wucht des Hiebes zusammen. Toda schmiss sofort ihre Wurfaxt nach dem Schatten aber leider bewegte sich dieser genau in dem Augenblick, ein einzelner Lichtstrahl wurde von einem Kristall in seinem Zweihänder reflektiert und blendete unsere tapfere Waffenschmiedin. Dadurch missglückte ihr Wurf gewaltig und die Axt flog durch das Loch im Boden. Von unten hörte man plötzlich Agbars Stimme: VERDAMMTE SCHEISSE. Warum habe ich eine Axt im Rücken stecken? Was soll diese Trollkacke?
Festus sprang aus dem Raum heraus, die Statue folgte ihm nicht und verschwand wieder. Dadurch konnte ich leider keinen Zauber sie schleudern. Der Obsidianer nahm leider den Angriff der Statue persönlich und trat die Tür ein. Kurz bevor sein Fuss die Tür traf schien es als ob ein Schleier von der magischen Struktur des Raumes fällt. Ich konnte magische Schutzrunen gegen Dämonen und ihre Konstrukte erkennen außerdem das jeder bestrafft werden sollte der aktiv den Raum beschädigt. Diese Runen bestanden nicht nur aus Magie sondern schienen von einem Questor erschaffen worden zu sein. Leider machte Festus mit seinem Fußtritt genau diese aktive Beschädigung. Der Wächter wurde sofort wieder aktiv und griff ihn an. Durch den Schlag wurde Festus leicht wieder aus den Raum getrieben. Die Beschädigung dieses Tempelraumes war wirklich nicht seine beste Idee. Er ging sofort hinter der Wand in der Nähe der Tür in Deckung. Der Wächter verzieh ihn die zweite Störung leider nicht und griff durch die Wand mit seinem Zweihänder an. Festus steckte auch diesen Schlag ohne eine Regung ein. Er sprang über eines der Löcher im Flur und wollte den Wächter in das Loch locken. Leider wurde die Statue mit einwenig Intelligenz aus gestattet und sie zog sich in den geheiligten Raum zurück. Es war ein Krachen zuhören.
Auch wir zogen uns ein wenig zurück. Ich auf die Treppe in den nächsten Stock, der Rest der Gruppe blieb auf der Ebene des Wächters. Auf einmal brach der Wächter neben Festus aus der Wand und griff ihn an. Toda wollte Festus zur Hilfe kommen und sich in eine gute Schlagposition begeben aber sie vergaß das Loch im Boden und viel runter. Sie landete aber weich auch unseren vom Pech verfolgten Luftschiffpiraten Agbar. Der Wächter schaffte mit seinem nächsten Schlag das fast unmögliche und fällte den mächtigen Obsidianer, die Wucht des Schlages war so gewaltig das Festus durch eine der steinernen Außenwände des Gebäudes geschleudert wurde. Nach diesem gewaltigen Schlag lies die Statue von Festus ab und ging zurück auf ihre Position im Tempel. Agbar hatte sich in der Zwischenzeit schnell von Toda befreit und rettete Festus mit einem Trank das Leben.
In dieser kurzen Zeit war wirklich Tragödie, Kömodie und Heldentum vertreten. Nach diesem Ereignis machten wir uns vorsichtig daran den Tempelraum zu erforschen. Es schien als hätte sich hier ein Questor von Jaspree oder Garlen eingeschlossen und den Raum vor allen schädlichen und dämonischen Einflüssen gesichert. Leider half das nichts er war trotzdem gestorben entweder durch Hunger, Alter oder Erschöpfung. Durch das Loch welches der Wächter erschaffen hatte machte ich mich auf den weg in einen Lagerraum. Emmi und Agbar folgten mir von Neugier gerieben in den Raum. Hier wurden wohl einige Gegenstände die man in dem Kaer aus verschieden Gründen konfisziert hatte aufbewahrt. Wir fanden ein Blutamulett, Heiltränke und Grimoire alles was das Herz eines Abenteurers höher schlagen lässt. Besonders die Heiltränke wurden von uns als sehr nützlich angesehen denn schließlich trieb hier in der Nähe immer noch ein Dämon sein Unwesen. Wir beschlossen als nächstes den anderen Raum welcher die letzte magische Signatur beherbergte zu untersuchen. Während all der Zeit war Festus sehr still und hielt sich zurück sein Schlagabtausch mit der Statue saß ihm noch schwer in den Knochen. Agbar machte die Tür zu diesem Raum auf und es zeigte sich ein komplett anderes Bild als in dem Raum mit dem Wächter. Zwar war auch hier ein Wächter aber er war halbzerstört Tiergesichtig und zeigte in seiner magischen Aura starke Verunreinigungen. Der Raum selber machte den Eindruck als hätte in ihm ein Feuersturm gewütet. Der Altar war so stark zerstört das man nicht mehr erkennen konnte welcher Passion er geweiht war, auf ihm lagen die verbrannten Überreste eines T`skrangs. Irgendwas war hier sehr schief gegangen. Der Wächter machte sich sofort daran uns anzugreifen. Nach einem kurzem Kampf in dem ich mit Hilfe der Magie meine Kameraden stärkte und den Wächter verwurzelte, war dieses Ärgernis aus dem Weg geräumt. In dem verbrannten Raum fanden wir ein Dämönenabwehr Blutamulett, leider waren alle Bücher und Einrichtungsgegenstände komplett verbrannt.
Wir beschlossen im Tempelraum einwenig zu meditieren und uns für die Konfrontation mit dem Dämon vorzubereiten. Festus fand noch einige Gegenstände in dem Raum die ich näher studierte.
Es handelte sich um eine Robe in Zwergengröße welche eine starke magische Aura besaß, höchstwahrscheinlich hatte sie der Questor erschaffen. In einem Kristallkästchen befand sich eine Butterspinne. Außerdem fanden wir noch einen Stab den ich in der kurzen Zeit nicht richtig zuordnen konnte. Während der Nachforschung konzentrierte ich mich sehr auf den Astralraum und die mich umgebenen Strukturen. Ich erkannte an den Strukturen meiner Kameraden und mir jeweils einen magischen Faden der zu dem großen Turm führte. Irgendetwas hatte sich auf magische Weise mit uns verbunden. Als Festus zu mir kam weil er immer einen Schwächeanfall bekam wenn er „Kaltes Eisen“ berührte kannte ich ein interessantes Phänomen beobachten. Als ich den Brocken berührte löste sich der Faden auf. Die Magie des Eisen vernichtete die Fäden, die höchstwahrscheinlich vom Dämon kamen. Ich gab sofort jedem meiner Kameraden das Stück in die Händen damit auch sie befreit wären.
Das Problem von Festus konnte ich auch erklären. Die Magie der Dämonenjäger ist so nah an der Magie der Dämonen das das Eisen sie vom Strom der Magie trennt. Festus machte ein sehr unglückliches Gesicht als er Begriff das die Verwendung von „ Kalten Eisen“ Waffen und Rüstungen ein Problem für ihn darstellen wird. Ohne irgendeine Art von Trennung würde er nicht in der Lage sein seine Disziplin mit so einem Gegenstand auszuüben.
Als wir Aufbrachen um den Turm in welchen wir den Dämon vermuteten zu erkunden hörten wir auf einmal die Stimme des Dämons, welcher uns verspottete. Emmi und ich nutzte den Aufstieg um uns mit einigen Schutz und Stärkungszaubern zu belegen.
Oben auf der Turmplattform angekommen zeigte sich ein Bild der Zerstörung. wie auch immer der Ort früher einmal ausgesehen hatte irgendetwas hatte hier gewütet und fast alles zerstört. In der Mitte ragte noch ein arg lädiertes Steinpodest auf, vor diesem stand auf dem ersten Blick ein Elf.
Der zweite Blick offenbarte das der Elf selber definitiv bessere Tage erlebt hatte. Sein gesamter Körper war mit mehreren tödlichen Wunden bedeckt. Aber anstatt Tod in einer Ecke zu liegen hielt er eine goldene Scheibe in den Händen und sprach zu uns. In den Körper hatte sich der Dämon eingenistet und wollte uns gerade verspotten aber Agbar hatte andere Pläne.
Gerade als der Dämon richtig anfangen wollte mit seiner Spottrede stürmte Agbar von den magischen Energien getrieben vor und verabreichte dem animierten Leichnam einen gewaltigen Schlag. Der Dämon verlor die Kontrolle über den Elfen und dieser flog über die Absperrung der Plattform. Er schlug zuerst in dem alten Wassertank ein und dann mit diesen auf den Platz vor dem Turm.
Uns war allen klar das das nicht das Ende war sondern erst der Anfang.
Während wir uns an den Abstieg machten um dem Dämon weiter zuzusetzen flog Emmi einfach den Turm runter. Dieses Ungestüm sollte der kleinen Windlingsdame noch Leid tun.
Den während wir nach unten rannten musste sie gegen das vom Dämon animierte schleimige Wasser kämpfen und verlor. Ihr habt richtig gehört, der Dämon hatte dem Wasser unheiliges Leben eingehaucht um uns zu vernichten. Die Wassermassen wurden durch den Willen des Dämons zu Tentakeln und Wasserbällen. Wurde man von einer dieser Formen getroffen fühlte es sich an als hätte ein Troll mit einem Baumstamm auf einen eingeprügelt.
Somit war unsere erste Tätigkeit nachdem wir am Fuss des Turm angekommen und die Lage erfasst hatten, das Retten von Emmi aus der stinkenden Brühe. Nachdem wir der kleinen Dame einen Heiltrank eingeflösst hatten erwachte sie zum Glück und brannte darauf dem Dämon alles heim zuzahlen. Immer wieder erstaunlich wie entschlossen windlinge sein können.
Auf den Weg nach unten hatte ich zum Glück schon die Schutzzauber um uns erneuert. Wie sich heraus stellte war das eine sehr gute Eingebung von mir. So standen mir zwar im Kampf nur begrenzt Angriffszauber zur Verfügung aber ich konnte die Gruppe stärken und beschützen. Diese Hilfe hatten Agbar, Toda und Festus auch sehr nötig.
Die Zauber sorgten für den nötigen Vorteil im Kampf gegen den Dämon und seine Konstrukte.
Außerdem hatte Toda den klugen Einfall als wir das Schlammassel am Turmeingang sahen möglichst viele der alten Wasserabflüsse zu öffnen. Ich hatte die Hoffnung dass der Dämon von seiner Gier getrieben sich auf unsere Ebene materialisiert sobald wir ihm seine animierten Spielsachen wegnehmen würden. Ich sollte Recht haben. Aber erstmal stand uns ein harter Kampf gegen das Wasser und einem animierten Zwergen bevor. Besonders wie sollte man Wasser verletzen? Nach relativ kurzer Zeit hatten zum Glück Agbar und Toda das meiste Wasser aus dem Becken abgelassen. Als auch noch der Zwerg fiel erschien der Dämon, ein wurmartiges Geschöpf, um den zerschmetterten Elfenkörper wieder zu bewohnen.
Wir nutzen diese Chancen und beharkten den Leichnam mit all unserer Kraft. Nachdem wir den Körper regelrecht zerfleischten hatten drangen wir auch zu dem nun verletzlichen Dämonleib vor. Dieser hatte unzählige widerliche Ausläufer gebildet um den Elfen zu steuern. Der zwar anscheinend schon dabei sich wieder von dem Körper zutrennen aber zum Glück war er nicht schnell genug in seinen Bemühungen. Mit einem letzten finalen Schlag bannten wir ihn in einer arkanen Explosion wieder auf seine Ebene.
Als die Explosion verklungen war sahen wir das sich der Dämon samt dem Elfenkörper aufgelöst hatte es blieben nur die zwei Langschwerter des Elfen und ein einzelner Knochen übrig. Der Dämon hatte einen Knochen seines dämonischen Leibs auf dieser Ebene zurückgelassen. Ich konnte es nicht fassen dieser Knochen schien aus Silber zu bestehen. Dabei hatte ich Agbar erst vor wenigen Stunden mit dem Satz das Dämonen goldene Knochen besäßen dazu gebracht das Kaer zu erforschen.
Wir suchten nach der goldenen Scheibe die der Elf auf der Plattform in den Armen gehalten hatte nach einiger Zeit fanden wir sie auch in den Trümmern des Wassertankes. Mit dieser Scheibe begaben wir uns wieder auf die Turmplattform, ich schaute mir den Astralraum rund um die Plattform genau an. Außer einer starken Verseuchung konnte ich erkennen dass der Turm im Zentrum einiger Leylinien errichtet worden war und das Steinpodest diese in irgendeiner Form beeinflussen konnte. Auf dem Podest fanden wir eine Vertiefung in die die Scheibe perfekt passte. Die Scheibe selber war keineswegs massiv sondern bestand aus mit Symbolen verzierten Ringen. Das ganze Gebilde machte auf mich den Eindruck einer codierten Schlüsselscheibe. Als wir die Scheibe in die Vertiefung legten ging eine leichte Erschütterung durch den Turm und die Luft fing an zuvibrieren. Auf der Plattform wurden Lichtpunkte an einigen Stellen in die Luft projiziert. Anscheinend standen damals an diesen Stellen auf der Plattform riesige Steintafeln und die Punkte sollten wohl Orte auf ihnen markieren. Leider waren jetzt nur noch Haufen feiner Kiesel von den Platten übrig, der Dämon musste sie vor unzähligen Jahren in einem Wutanfall vernichtet haben.

Das werter Narrengold war die Geschichte meines ersten großen Abenteuers. Es sollte der Startschuss einer viel größeren Suche nach Wissen, Magie und Wundern werden. Außerdem sollten ich und meine Gefährten noch gewaltige Gefahren überwinden um unseren Beitrag zur wunderbaren Geschichten von Barsaive beizutragen.
Achjaa ich bin euch ja noch zwei Antworten schuldig ob ich den Namen des Dämons kenne und welches Kaer. Der Dämon hörte auf den Namen Bilbur und das Kaer. Hmmmmm……..
Ihr habt doch sicherlich eine Karte von der Umgebung von Märkteburg oder?
Ferum machte sich sofort daran eine Karte aus einem Regal zu holen und breitete diese über die Dokumente auf seinem Schreibtisch aus.
Cayne schaute sich die die Karte an und zeigte dann den Standort.
„ Hier ist die Stadt Kihla und von dort drei Tage mit dem Karren in den Servosdschungel das müsste hier sein. Ja genau an dieser Stelle sollte der Hügel samt dem Kaer liegen.“
Ferum überlegte kurz. „ Aber in dieser Gegend wurde damals doch auch Alexander unterwegs.
„Genau werter Zwerg und davon werde ich das nächste Mal einwenig erzählen. Aber jetzt muss ich noch wo anders hin. Auf Wiedersehen und mögen die Passionen über dich wachen.“
Mit diesem Satz verließ Cayne die große Bibliothek von Throal.

Comments

NiceNiceNiceNiceNiceNiceNiceNiceNiceNiceNiceNiceNiceNiceNice
überlege mir noch Belohnung

Eine Reise endet.Helden erwachen
Mekkiah

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