Aufbegehren der Schatten

Die Reise geht weiter

Das Geheimnis einer Mine

Nachdem Ferum Narrengold den ersten Bericht seinen Vorgesetzten gezeigt hat macht er sich nun wieder auf den Weg zu Cayne aus Eido.
Er war sich nicht sicher gewesen wie seine Vorgesetzten auf den Bericht reagieren würden schließlich hatte sich der Magier geweigert einige wichtige Eckdaten zu nennen. Aber anscheinend hatte die Erzählung geholfen einige andere Berichte richtig einzuordnen, den sie waren zu frieden gewesen.
Außerdem vermuteten seine Vorgesetzten das Cayne noch Licht in einige andere Geschichten bringen könnte.
Wenn auch nur die Hälfte der Geschichten über die Gruppe von Adepten zu der Cayne gehört, wären bestätigte Berichte über die Ereignisse für die große Bibliothek eine Bereicherung der Abteilung: Adepten Unterkategorie: Barsaive.

Aus diesem Grund machte sich Ferum wieder auf den Weg zum „ Grünen Jäger“.
Als Ferum den Gastraum betritt kann er Cayne nirgendwo sehen. Der riesenhafte Hut des Magiers ist in keinen der vielen Nischen zuerkennen.
Nachdem sich der Zwerg einmal im kompletten Gastraum umgeschaut hat begibt er sich zum Wirt.
„ Werter Herr Wirt haben sie zufällig einen Menschen mit einem riesigen Hut gesehen? Ich bin mit ihm verabredet.“
„Der erwartet sie schon im Innenhof. Keine Sorge der Troll am Eingang zum Hof beisst nicht.“

Nachdem Ferrum an den Troll vorbei in den Innenhof gekommen zeigt sich im dort ein völlig anderes Bild als im Inneren der Gaststätte.
Hatte ihr letztes Gespräch noch im Halbdunkel eines privaten Zimmers des Hauses stattgefunden, so fand dieses in einem sauberen Lichtdurchfluteten Hinterhofs statt.
In der Mitte des Hofes stand ein Tisch mit 2 Stühlen. An dem Tisch saß Cayne der eine lange Pfeife rauchte.
„Ahh Herr Narrengold es freut mich das sie gekommen sind. Ich dachte wir diesmal ungestörter Reden sollten. Irgendwie werter Zwerg schien es mir als wären sie das letzte Mal etwas enttäuscht gewesen das ich an einigen Stellen nicht genauer ins Detail gehen wollte.
Aber ich glaube meine heutige Erzählung wird ihnen mehr gefallen. Ich möchte erzählen wie meine Reise weiterging und wie es so oft ist große Dinge fangen klein an und diesmal sollst du von größeren Sachen als Sumpfgobs hören. Also spitz die Feder den nun wird es interessant ….

Das letzte Mal stoppte ich ja nach den Kampf mit den Sumpfgobs. Der Kampf hatte auch was Gutes weil er auch die Lebensgeister unseres Luftpiraten weckte Akbar wieder. Irgendwie war er in den letzten Tagen ziemlich apathisch in Tagträumen gefangen. Aber während des Kampfes muss ihn wohl ein Schlag im Gesicht getroffen haben. dadurch unsanft aus seinen träumen gerissen wunderte er sich erstmal einwenig wo er war. Nachdem ich ihm schnell erklärt hatte wo und warum wir hier waren, wusste er auch wieder wo es lang geht.
Komischer Kerl, ob das mit seinem Himmelssturz noch zutun hatte ich weiß es nicht.

Die nächsten Tage liefen ereignislos und sollten einen sehr starken Kontrast zu dem sein was bald kommen sollte. Nur einmal dachte ich, ich hätte eine seltene Heilpflanze entdeckt, ich musste aber feststellen das es sich nur um weit verbreitete Abart ohne Heilwirkung handelte.
Wir erreichten die Mine bei Mondesschein.
Vor uns zeigte sich die Ansammlung der Holzhütten und der Hügel friedlich im Mondlicht.
Die ganze Szene hatte nur einen bis zwei Schönheitsfehler.
Keine Feuer und keine Zwerge. Die ganze Gegend schien selbst von den Tieren verlassen worden zu sein.

Wir beschlossen das Lager und die Umgebung zu untersuchen während unsere Kameraden die Wagen ins Lager brachten.
Lustiger Weise während wir alle eine Kälte, die schon fast in unser Wesen eindringen wollte, spürten fühlte sich unser Dämonenjäger wohl wie T`skrang im Wasser.
Wir gelangten immer mehr zu der Überzeugung das hier irgendwas ganz fürchterlich schief gegangen war.
Diese Überzeugung vertiefte sich als Emmi und ich bei der Überprüfung der Häuser ein Tagebuch gefunden hatten. Die kleine Windlingsdame war die nächsten Minuten nicht mehr von dem Buch zutrennen.
Es sah sehr interessant aus wie sie sich mit dem Buch abmühte welches größer als sie selbst war.

Das Buch gehörte einem dem Zwergen, in ihm stand das die Zwerge beim graben auf merkwürdige Zeichen gestoßen waren. Aber anstatt aufzuhören und auf uns warten gruben sie weiter. Wie sollte es auch anders sein sie fanden was.
Egal was auf der Lichtung passiert war, die Lösung befand sich in der Mine und somit in den Eingeweiden der Erde.

Nach einem kurzen Gespräch mit unsern Begleitern waren wir uns einig wir suchen die Zwerge und das Geheimnis der Mine und der Rest sollte schon einmal das Erz aufladen.
Die Arbeiten sollten sicher hier oben sein, schließlich hatten alle Tiere die Gegend verlassen und kaum ein halb intelligentes Wesen legt sich mit bewaffneten Trollen an.

In der Mine konnten wir überall Spuren der Arbeit der Zwerge sehen. Sie waren die letzten Tage sehr fleißig gewesen und hatten neue Pfeiler, Fackeln, Entlüftungsschächte und Schienen angebracht oder gegraben. Zwergen haben nun einmal Talent für so was.

Als wir immer tiefer in den Hügel eindrangen fanden wir auch die Zeichen die in dem Tagebuch erwähnt waren. Die Höhle in der sich diese befanden war relativ groß und konnte niemals alleine durch die Pfeiler und Felsformationen alleine gestützt worden sein. Die Zeichen waren definitiv alte magische Runen des Schutzes und der Sicherheit.
Ein Blick in den Astralraum zeigte eine feste magische Struktur.

Ferum du wirst dir schon denken können auf was wir gestoßen waren oder besser gesagt die Minenzwergen. Als wir durch eine Öffnung in der merkwürdig geraden und glatten Felswand gingen fanden wir uns in einem Haus wieder.

Wir waren in einem Kaer. Nur warum konnten wir so leicht reinkommen und wo waren die Bewohner. Als diese Fragen und noch ein paar andere sollten sich bald von alleine klären.

Das ganze Kaer zeigte Spuren von starkem Zerfall. Spuren von Erdrutschen, zerstörte Häuser, Felsbrocken versperrten Wege als dies sprach eine deutliche Sprache, das Kaer war gefallen. Selbst der riesige Sonnenleuchtkristall war stark beschädigt und tauchte die ganze Gegend in ein gespenstiges blau Licht.
Und überall versuchte eine widernatürliche Kälte in uns einzudringen.
Aber wir fanden auch frische Spuren in all dem Dreck, irgendwo hier mussten die vermissten Zwerge sein.

Also machten wir uns an den Abstieg in das Tal, indem die Hauptsiedlung des gefallenen Kaers auf uns wartete. Während des Abstiegs verließ unsere Waffenschmiedin Toda einmal das Glück und ein Haltepunkt gab unter ihr nach. Nachdem sich der Staub gelegt hatte und das Echo der fallenden Steine verklungen war hörten wir auf einmal ein metallisches Geräusch aus Richtung des Dorfes.

Auf dem Weg weiter runter scheuchten wir anscheinend eine Gruppe Finsterrochen auf. Ein paar der Tiere flüchteten nicht mit der Hauptgruppe zusammen sondern griffen uns an.
Einer der Rochen griff mich mit seinem Kristallangriff an aber der Angriff der Kreatur prallte einfach an mir ab. Während des kurzen Kampfes gab ich zwei der Wesen den Todesstoß.
Nach dem Kampf entdeckten wir Emmi die sich versteckt hatte. Irgendwann während des Kampfes hatte sich einer der Kristallstachel tief in ihren Körper gebohrt.
Die arme Windlingsdame lag bewusstlos am Boden und es stand nicht sehr gut um sie.
Ich verarztete sie und flößte ihr einen Heiltrank ein aber ihr Körper war von dem Gift der Finssterrochen schon zu sehr angegriffen worden.
Ich schickte meine Kameraden auf der Suche nach einigen Heilkräutern, die man in vielen Höhlen finden konnte los.
Nach kurzen Suchen fanden wir auch alles benötigte. Während ich mich an die Herstellung eines Gegenmittels machte, schlugen wir unser Lager in einem der weniger zerstörten Häuser des Kaers auf. In der Zeit die ich mit dem Brauen des Mittels verbrachte durchsuchte Akbar des Haus und fand eine Falltür. Als er wieder aus dem Kellerraum auftauchte hatte er sein Bärenfell gegen einen Espragaschuppenumhang eingetauscht und war stolzer Besitzer eines silbernen Schildes. So hat halt jeder seinen Schwerpunkte im Leben.
Das fertige Gegengift wirkte auch wie erhofft auf den kleinen Windlingskörper und Emmi erwachte aus ihren Fieberträumen. Es ist immer wieder eine Herausforderung Medizin für Windlinge herzustellen eine Dosierung, die für uns Heilend wirken würde könnte sie umbringen.
Wir machten uns in den Häusern in der Umgebung auf die Suche nach Hinweisen welche Katastrophe das Kaer wohl heimgesucht hatte und die Bewohner den Untergang preis gab.
Außer einem Blutamulett fanden wir leider nichts weiter.

Gerade als wir dabei waren eines der Häuser zu erforschen wurden wir von mehreren Wiedergängern angegriffen. Es war ein langer und harter Kampf gegen die Untoten. Mithilfe der Magie konnte ich meine Kameraden und mich vor den meisten Angriffe unserer Gegner beschützen. Es stellte sich heraus das es sich bei den Wesen um die toten Elfen handelte, die vor ein paar Tagen noch die Zwerge quälten und zur Arbeit zwangen.

Nachdem Kampf hörten wir ganz in der Nähe das metallische Geräusch wieder.
Wir machten uns sofort auf den Weg zu der Quelle des Geräusches. Diese befand sich in einer alten Schmiede. Im Inneren der Schmiede fanden wir zwei der vermissten Zwerge, diese schlugen abwechselnd immer wieder gegen einen Amboss. Sobald der Schlag den Amboss traf rannte einer der Zwerge zu einer der Seiten des Gebäudes und kletterte auf einen großen steineren Schrank. In der Schmiede war außerdem noch ein riesiger untoter Stier, welcher immer wieder versuchte die Zwerge zu zerstampfen sobald sie den Amboss berührten.

Auch dieser Bestie stellten wir uns, trotz der Anstrengungen durch den Kampf mit den Wiedergänger besiegten wir das Wesen.
Die Zwerge erzählten nachdem Kampf was in den letzten Tagen alles vorgefallen war.
Das Kaer war wirklich vor sehr sehr langer Zeit an einen Dämon gefallen.
Dieser Dämon hat auch die Zwerge beeinflusst nach dem der Anführer der Elfen anscheinend mit einem Blutritual diesen aus seinen Schlaf geweckt hatte.
Der Anführer der Elfen schien es auf den Dämon abgesehen zuhaben. Aber nicht um Ihnen zu vernichten sonder freizulassen.

Dieses schloss ich aus den Erzählungen der Zwerge. Ob ich recht haben sollte oder nicht würde sich bald herausstellen.
So empfand ich damals auf jeden Fall die Lage.
Meine Kameraden und ich wollten jeden falls das Geheimnis weiter erforschen.
Jeder hatte dafür seine eigenen Gründe.
Unter anderen Heldenmut, Hoffnung auf Ruhm, Rache für Barsaive, Gier, Rettung von Unschuldigen und nicht zu vergessen pure Neugier.
Verschiedenes treibt Helden an und nicht jeder Antrieb ist nur Rein.

Wir kamen über ein das wir die zwei Zwerge erst mal in Sicherheit aus den Kaer und auf den Weg zur Karawane bringen sollten. Der Karawane mussten wir auch die Nachricht überbringen das wir noch länger bräuchten um die Lage zu klären und die restlichen Zwerge zu finden.

Als wir wieder zu der Öffnung in der Kaerwand kletterten schauten wir kurz um. Im höchsten Turm des Dorfes erschien auf einmal ein unheimliches blutrotes Licht.
Von diesem Licht ging eine böse Kraft aus.
Zusammen mit dem blassen blauen Licht der Kristallsonne ergab sich ein wahrhaft dämonischer Anblick.
In diesem Dorf hielt sich was altes und grausames auf.

So werter Ferum hiermit möchte ich für heute Enden. Manche Geschichten müssen an mehreren Stücken erzählt werden, diese ist eine davon. Kehrt zurück in die Bibliothek und berichtet euren Vorgesetzten. Sobald ihr wieder mit mir sprechen wollt lasst einfach dem Wirt eine Nachricht zukommen. Ich bin noch einige Tage in Throal. Auf ein baldiges Wiedersehen. Mögen die Passionen über euch wachen.

Mit diesen Worten entlassen raffte Ferum seine Blätter zusammen und machte sich auf den Weg zur großen Bibliothek.
IN seinen Gedanken sah er schon den zufriedenen Gesichtsausdruck seiner Vorgesetzten. Ein vergessenes Kaer, Dämonen und die Chance eins der vielen Schicksalen der verloren Dörfer zu klären. Ohja sie werden zufrieden sein. Er musste bald ein neues Treffen mit Cayne vereinbaren, Diesmal musste er es schaffen Namen zu erfahren. Womit er den Zauberer diese Informationen bloss entlocken konnte? Oder wenigstens den Standort des Kaers, falls Cayne den Namen nicht wusste.

Ganz in Gedanken eilte Ferum die Treppen zu den Toren der Bibliothek hoch.

Comments

WTF… Ich dachte ich hätte vom Herrn der Ringe geklaut… Aber DU… du nimmst den Kuchen. Lass dich nicht des nachts von Peter Jackson in einer dunklen Gasse anfallen. Alleine die anfängliche Suche nach deinem Protagonisten treibt mich dazu deinen Char mit einem “Flieht, ihr Narren!” auf den Lippen von einer schmalen Brücke zu stoßen.
Wie dem auch sei. Abgesehen von deiner Rechtschreibung verbessert sich dein Stil und ich bin gespannt, wie Cayne die gesamte Geschichte aus seiner Sicht weitergeben wird.

Ferum wird Caynes Geschichte leider erst nach der vollständigen Abhandlung der Kaer-angelegenheit in die Halle der Werke eintragen können. So wirst du dieses Mal auch leider keine Legendenpunkte erhalten.
Trage dir aber bitte in dein Inventar 15 Blatt Atmon ein, die du bei deiner damaligen Exkursion auf der Suche nach einem Heilkraut im Dschungel gefunden hast (Das Zeug wird entweder geraspelt oder aufgerollt und dient als gesündere und geschmackvollere Alternative zu Tabak)… Raucht eine langstielige Pfeife, trägt einen weiten Hut,… “Herr Zwerg…”, Sobald er sich ein weißes Pferd kauft und es Schattenfell nennt, frisst ihn ein Ringgeist!

Die Reise geht weiter
 

RUMMS großer aufprall, splitter fliegen durch die gegend

Autsch, ich glaub ich wurd von ’ner Wall of Text erschlagen.

Die Reise geht weiter
 

Markus du wirst es überleben. Naja hoffe ich^^

Die Reise geht weiter
Mekkiah

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