Aufbegehren der Schatten

Die Reise beginnt

In der Kneipe „Zum grünen Jäger“ trifft sich der Zwergenscholar Ferum Narrengold mit dem Magier Cayne. Im Auftrage der großen Bibliothek soll er Informationen über die Abenteuer von Adepten sammeln die sich in Märkteburg oder Throal aufhalten.
Und so kommt es das Cayne auch heute wieder einen Teil seiner Abenteuer erzählt:


Da stand ich damals allein mitten im Servosdschungel und das obwohl ich mit einigen Windlingen unterwegs war. Diese Windlinge vom Stamm der Mondgesichter wollten mich eigentlich zur Magierakademie nach Lindenhain bringen. Als aber einer der tapferen Krieger fast von einem Riesenchamäleon verspeist worden wäre, gab es für die Bande kein halten mehr und sie flüchtete in alle Richtungen. Dabei hatten sie vorher noch angegeben das sie der Schrecken aller Echsen wären. Naja wohl eher die Leibspeise oder das Unterhaltungsprogramm.
Schade es war eigentlich sehr witzig mit der Bande.
Sie haben mir auch einiges über das Jagen und die Kunst keine Eichhörnchen zu essen beigebracht.
Aber da stand ich nun alleine mitten im Servosdschungel. Ich wusste nur in etwa wo die Stadt sein müsste.
Da ich mich nicht nach den Sternen oder sonstigen Himmelskörpern richten konnte blieb mir nur mich an dem Wachstum der Pflanzen zu orientieren.
Ich entschied mich für eine Richtung und machte mich auf den Weg ins Ungewisse.

Wie sich herausstellen sollte war die Richtung bei weiten nicht die schlechteste.
Als es unter den Baumriesen immer dunkeler wurde hörte ich irgendetwas auf mich zukommen. Vor mir machte etwas genug lärm um alle Tiere im Umkreis von mehreren tausend Schritten aufzuschrecken. Dem Radau nach musste es sich mindestens um eine Rotte Wildschweine oder um einen Brithan handeln.
Ich versuchte mich hinter einen Baum zu verstecken und auf alles vorzubereiten was da kommen sollte. Aber es kamen nicht 600 Kilo leckeres Schweinefleisch auf mich zu gerannt sondern nur ein Elf, der in wilder Panik eine Schneise in den Wald trampelte.
Als er mich entdeckte rannte er noch schneller und lauter. Dabei heißt es immer Elfen wären so geschickt und elegant.
Nach kurzem überlegen beschloss ich mir anzuschauen wieso der Elf so aus dem Baumhäuschen war. Seiner Spur konnte ich ohne Probleme folgen.
Nach mehren Minuten sah ich auch wie gerade ein Lagerfeuer auf einer Lichtung vor mir entzündet wurde.
Als ich gerade auf die Lichtung treten wollte erschien vor mir ein kleines Wesen mit einer merkwürdigen Holzkonstruktion in der Hand.

Als sich meine Augen an die Lichtverhältnissen angepasst hatten entpuppte sich das Männlein als ein Zwerg, welcher eine Armbrust auf mich richtete.
Und da heißt es man kann Tagelang im Servosdschungel wandern ohne einem anderen Namensgeber zu begegnen.

Nach einem kurzen und freundlichen Gespräch, in dem ich ihm nahe legte mit der Armbrust doch lieber auf seinen Fuß zu zielen anstatt auf mich, lud er mich zu Speis und Trank an das Lagerfeuer ein.
Zu meinem größten Erstaunen traf ich dort auf meine alte Reisekameraden.
Besonders Emmi freute sich das ich wieder zu ihnen gestoßen war. Oder freute sie sich nur dass sie sich wieder in der Nacht unter meinen Hut legen konnte?
Wer weiß das bei Windlingen schon so genau.
Außerdem befand sich bei meinem Freunden ein Schwertschwingender vorlauter Elf, der nicht so recht wusste ob er mich begrüßen oder angreifen sollte.
Irgendwie hat es mich amüsiert wie er Emmi erst mal gefragt hat ob sie mich kennen würden.
Ansonsten machte der Elf welcher sich als Duncan vorstellte auf mich einen eher leicht naiven Eindruck.
Es kann halt nicht jeder Held für die Erforschung der Geheimnisse der Magie geeignet sein.

Meine Kameraden erzählten mir das sie in der nahe liegende Mine die Zwerge aus den Händen einiger räuberischer Elfen befreit hätten.
Außerdem wollten sie sich auf den Weg zum Auftraggeber der Zwerge machen um eine Belohnung für die Rettung der Zwerge und dem überbringen einiger Dokumente zubekommen.
Ich beschloss wieder mit ihnen zu Reisen. Ich hatte genug von der scheinbaren Einsamkeit im Servosdschungel.
Die Entscheidung sollte mir noch einige Schwierigkeiten bereiten.

Nach ein paar Tagen auf unserer Reise durch die grüne Hölle machten wir wie so oft ein Nachtlager nach dem wir die Nachtwachen eingeteilt hatten machte ich es mir gemütlich in meinem Nachtlager. Auf einmal wurden wir durch den Warnruf von Emmi auf geweckt.
Ein Britan hatte sich versucht an unserer Windlingsdame vorbei ins Lager zugegeben. Der Anblick eines Britanmauls nur wenige Zentimeter nebeneinem gehört definitiv zu den besten Weckern der Welt.

Während des nun folgendes Kampfes lernte ich das Britans Namensgeber das Fliegen bei bringen können.
Ich weiß werter Scholar das man diesen Kampf hätte leicht vermeiden können aber ihr dürft nicht vergessen es handelt sich hier um eins meiner ersten Abenteuer. Wir waren alle noch sehr unerfahren.

Als wir nach zwei weiteren Tagen endlich beim Auftraggeber der Rettungsaktion angekommen waren, wollte uns dieser sofort zu der Mine zurück schicken um den ersten Transport zu bewachen und die Ausbeute aus der Mine zu sichern. Ihr fragt euch sicher um welche Mine es sich handelt und wer der Auftraggeber war. Ich hatte damals versprochen darüber still schweigen zu bewahren und möchte mich auch daran halten.

[ Anmerkung von Narrengold: Es ist uns noch nicht ganz gelungen die Ereignisse in den richtigen Zusammenhang zubringen aber wir glauben das ein Zwerg namens Eisengiesser der Auftraggeber war]

Wir machten uns auch am nächsten Tag wieder in der Gesellschaft von 2 Trollen und einiger Wagen auf den Rückweg. Die Trolle wollten eine Abkürzung durch einen sumpfigen Teil des Dschungel nehmen. Wo wir noch vor ein paar Tagen von der Pracht der Pflanzenwelt umringt waren war das Grau und die Fäulnis des Sumpfes ein sehr starker Kontrast.

Nach kurzer Zeit kam uns eine andere Karawane entgegen, welche scheinbar Probleme mit Räubern gehabt hatte. Die Wachmannschaften warnten uns auch vor ein paar Räubern die weiter vorne Ärger machen könnten.

Nach einiger Zeit fanden wir einen alten Rastplatz, welchen wir für unser Nachtlager verwenden wollten. Nachdem alles vorbereitet war begaben wir uns auch zur Nachtruhe.

Diese wurde jäh durch einen lauten Schrei unseres Obsidianers Festus gestört.
Dieser wurde von mehren Sumpfgobs attackiert, Da sich einige an seinen massigen Leib festgesetzt hatten wusste er sich nur noch mit einem mutigen und sehr leichtsinnigen Manöver zu helfen. Er sprang in das Lagerfeuer und stellte sich mitten in die Flammen und die Wesen zu bekämpfen.
Dieses äußerst waghalsige und effektive Manöver kann ich nur Namensgeber empfehlen die über die gleiche gewaltige Zähigkeit und Nervenstärke wie ein Obsidianer verfügen.

Nach einem längeren Kampf gelang es uns die Wesen zurück zu schlagen.

Comments

Gutes “Erstlingswerk”
Narrengold lauscht deinen Worten genau und macht fleißig Notizen. Dein Ruf wird durch seine Schriften sicherlich keinen Schaden nehmen.

+1000 Legendenpunkte(gesammt)- NICHT Aktuell

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Mekkiah

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