Aufbegehren der Schatten

Die Ruhe vor dem Sturm
"denn sie wussten nicht, was sie erwartet..."

Charakterbogen, Bleistift, Action!

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Im Sevrosjungel...
auf der Suche nach neuen Heldentaten

Nachdem unsere Helden nach der erfolglosen Suche eines magischen Schwertes mehrere Monate die Gastfreundschaft eines Windlingstammes ausgenutzt hatten, wurde es Zeit weiterzureisen.

Doch zuerst sei erwähnt, dass diese 3 Monate nicht untätig verbracht wurden. So hat jeder unserer Adepten auf seine Weise seine Disziplin vorangebracht, um in Zukunft noch größeren Gefahren ins Auge zu blicken. Schliesslich ist jedem klar: diese lassen bei einem echten Abenteurer nicht lange auf sich warten.

Jedenfalls beschloss die Gruppe zu Fuß fortzuschreiten, da das bisher treu dienende Floß mehrere Tage entfernt in irgend einem Busch nahe des Ufers lag und die Reise zur nächsten Stadt, etwa eine Woche, unnötig verlängern würde.

Zwar wächst dass Essen im Servos nicht nur sprichwörtlich auf Bäumen, allerdings taugt längst nicht alles davon für einen gewöhnlichen Magen. Nach einem fragenden Blick in die Runde stellten unsere Abenteurer dann fest, dass sich mit Breitschwert, Axt und Dreizack nur schwer jagen lässt, also blieb es an Emmy mit magischen Pfeilen aus purer Erde einen Riesenrammler mit dem vielfachen ihres eigenen Gewichtes zu erlegen. Damit war der Proviant erst einmal gesichert.

Kurz darauf fanden sie, wie im Jungel nunmal so üblich, einen verblutenden Zwerg im Busch. Dieser röchelte noch irgendwas von wegen “rettet sie…” eher ihn ein Elfenpfeil durchbohrte. So tauchten wie aus dem nichts 3 Elfen auf, welche die Helden zum Ergeben aufforderten. Nach einigen hochgezogenen Augenbrauen wurden die Elfen dann fachmännisch geschlachtet und gelootet, wie es sich für echte Helden gehört.

In den Überresten des Zwerges fand man noch einen Brief sowie eine Karte, die auf eine Mine mit elementarer Erde irgendwo in der nähe verwies. Natürlich ergriffen unsere Protagonisten diesen Weg und nachdem sie noch einige Säbelzahn-JapJaps an einem nahe gelegenem Tümpel filetiert haben, näherten sie sich dem Fels…

P.S: Marc, wir kriegen noch Legendenpunkte :D

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Die Reise beginnt

In der Kneipe „Zum grünen Jäger“ trifft sich der Zwergenscholar Ferum Narrengold mit dem Magier Cayne. Im Auftrage der großen Bibliothek soll er Informationen über die Abenteuer von Adepten sammeln die sich in Märkteburg oder Throal aufhalten.
Und so kommt es das Cayne auch heute wieder einen Teil seiner Abenteuer erzählt:


Da stand ich damals allein mitten im Servosdschungel und das obwohl ich mit einigen Windlingen unterwegs war. Diese Windlinge vom Stamm der Mondgesichter wollten mich eigentlich zur Magierakademie nach Lindenhain bringen. Als aber einer der tapferen Krieger fast von einem Riesenchamäleon verspeist worden wäre, gab es für die Bande kein halten mehr und sie flüchtete in alle Richtungen. Dabei hatten sie vorher noch angegeben das sie der Schrecken aller Echsen wären. Naja wohl eher die Leibspeise oder das Unterhaltungsprogramm.
Schade es war eigentlich sehr witzig mit der Bande.
Sie haben mir auch einiges über das Jagen und die Kunst keine Eichhörnchen zu essen beigebracht.
Aber da stand ich nun alleine mitten im Servosdschungel. Ich wusste nur in etwa wo die Stadt sein müsste.
Da ich mich nicht nach den Sternen oder sonstigen Himmelskörpern richten konnte blieb mir nur mich an dem Wachstum der Pflanzen zu orientieren.
Ich entschied mich für eine Richtung und machte mich auf den Weg ins Ungewisse.

Wie sich herausstellen sollte war die Richtung bei weiten nicht die schlechteste.
Als es unter den Baumriesen immer dunkeler wurde hörte ich irgendetwas auf mich zukommen. Vor mir machte etwas genug lärm um alle Tiere im Umkreis von mehreren tausend Schritten aufzuschrecken. Dem Radau nach musste es sich mindestens um eine Rotte Wildschweine oder um einen Brithan handeln.
Ich versuchte mich hinter einen Baum zu verstecken und auf alles vorzubereiten was da kommen sollte. Aber es kamen nicht 600 Kilo leckeres Schweinefleisch auf mich zu gerannt sondern nur ein Elf, der in wilder Panik eine Schneise in den Wald trampelte.
Als er mich entdeckte rannte er noch schneller und lauter. Dabei heißt es immer Elfen wären so geschickt und elegant.
Nach kurzem überlegen beschloss ich mir anzuschauen wieso der Elf so aus dem Baumhäuschen war. Seiner Spur konnte ich ohne Probleme folgen.
Nach mehren Minuten sah ich auch wie gerade ein Lagerfeuer auf einer Lichtung vor mir entzündet wurde.
Als ich gerade auf die Lichtung treten wollte erschien vor mir ein kleines Wesen mit einer merkwürdigen Holzkonstruktion in der Hand.

Als sich meine Augen an die Lichtverhältnissen angepasst hatten entpuppte sich das Männlein als ein Zwerg, welcher eine Armbrust auf mich richtete.
Und da heißt es man kann Tagelang im Servosdschungel wandern ohne einem anderen Namensgeber zu begegnen.

Nach einem kurzen und freundlichen Gespräch, in dem ich ihm nahe legte mit der Armbrust doch lieber auf seinen Fuß zu zielen anstatt auf mich, lud er mich zu Speis und Trank an das Lagerfeuer ein.
Zu meinem größten Erstaunen traf ich dort auf meine alte Reisekameraden.
Besonders Emmi freute sich das ich wieder zu ihnen gestoßen war. Oder freute sie sich nur dass sie sich wieder in der Nacht unter meinen Hut legen konnte?
Wer weiß das bei Windlingen schon so genau.
Außerdem befand sich bei meinem Freunden ein Schwertschwingender vorlauter Elf, der nicht so recht wusste ob er mich begrüßen oder angreifen sollte.
Irgendwie hat es mich amüsiert wie er Emmi erst mal gefragt hat ob sie mich kennen würden.
Ansonsten machte der Elf welcher sich als Duncan vorstellte auf mich einen eher leicht naiven Eindruck.
Es kann halt nicht jeder Held für die Erforschung der Geheimnisse der Magie geeignet sein.

Meine Kameraden erzählten mir das sie in der nahe liegende Mine die Zwerge aus den Händen einiger räuberischer Elfen befreit hätten.
Außerdem wollten sie sich auf den Weg zum Auftraggeber der Zwerge machen um eine Belohnung für die Rettung der Zwerge und dem überbringen einiger Dokumente zubekommen.
Ich beschloss wieder mit ihnen zu Reisen. Ich hatte genug von der scheinbaren Einsamkeit im Servosdschungel.
Die Entscheidung sollte mir noch einige Schwierigkeiten bereiten.

Nach ein paar Tagen auf unserer Reise durch die grüne Hölle machten wir wie so oft ein Nachtlager nach dem wir die Nachtwachen eingeteilt hatten machte ich es mir gemütlich in meinem Nachtlager. Auf einmal wurden wir durch den Warnruf von Emmi auf geweckt.
Ein Britan hatte sich versucht an unserer Windlingsdame vorbei ins Lager zugegeben. Der Anblick eines Britanmauls nur wenige Zentimeter nebeneinem gehört definitiv zu den besten Weckern der Welt.

Während des nun folgendes Kampfes lernte ich das Britans Namensgeber das Fliegen bei bringen können.
Ich weiß werter Scholar das man diesen Kampf hätte leicht vermeiden können aber ihr dürft nicht vergessen es handelt sich hier um eins meiner ersten Abenteuer. Wir waren alle noch sehr unerfahren.

Als wir nach zwei weiteren Tagen endlich beim Auftraggeber der Rettungsaktion angekommen waren, wollte uns dieser sofort zu der Mine zurück schicken um den ersten Transport zu bewachen und die Ausbeute aus der Mine zu sichern. Ihr fragt euch sicher um welche Mine es sich handelt und wer der Auftraggeber war. Ich hatte damals versprochen darüber still schweigen zu bewahren und möchte mich auch daran halten.

[ Anmerkung von Narrengold: Es ist uns noch nicht ganz gelungen die Ereignisse in den richtigen Zusammenhang zubringen aber wir glauben das ein Zwerg namens Eisengiesser der Auftraggeber war]

Wir machten uns auch am nächsten Tag wieder in der Gesellschaft von 2 Trollen und einiger Wagen auf den Rückweg. Die Trolle wollten eine Abkürzung durch einen sumpfigen Teil des Dschungel nehmen. Wo wir noch vor ein paar Tagen von der Pracht der Pflanzenwelt umringt waren war das Grau und die Fäulnis des Sumpfes ein sehr starker Kontrast.

Nach kurzer Zeit kam uns eine andere Karawane entgegen, welche scheinbar Probleme mit Räubern gehabt hatte. Die Wachmannschaften warnten uns auch vor ein paar Räubern die weiter vorne Ärger machen könnten.

Nach einiger Zeit fanden wir einen alten Rastplatz, welchen wir für unser Nachtlager verwenden wollten. Nachdem alles vorbereitet war begaben wir uns auch zur Nachtruhe.

Diese wurde jäh durch einen lauten Schrei unseres Obsidianers Festus gestört.
Dieser wurde von mehren Sumpfgobs attackiert, Da sich einige an seinen massigen Leib festgesetzt hatten wusste er sich nur noch mit einem mutigen und sehr leichtsinnigen Manöver zu helfen. Er sprang in das Lagerfeuer und stellte sich mitten in die Flammen und die Wesen zu bekämpfen.
Dieses äußerst waghalsige und effektive Manöver kann ich nur Namensgeber empfehlen die über die gleiche gewaltige Zähigkeit und Nervenstärke wie ein Obsidianer verfügen.

Nach einem längeren Kampf gelang es uns die Wesen zurück zu schlagen.

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Die Reise geht weiter
Das Geheimnis einer Mine

Nachdem Ferum Narrengold den ersten Bericht seinen Vorgesetzten gezeigt hat macht er sich nun wieder auf den Weg zu Cayne aus Eido.
Er war sich nicht sicher gewesen wie seine Vorgesetzten auf den Bericht reagieren würden schließlich hatte sich der Magier geweigert einige wichtige Eckdaten zu nennen. Aber anscheinend hatte die Erzählung geholfen einige andere Berichte richtig einzuordnen, den sie waren zu frieden gewesen.
Außerdem vermuteten seine Vorgesetzten das Cayne noch Licht in einige andere Geschichten bringen könnte.
Wenn auch nur die Hälfte der Geschichten über die Gruppe von Adepten zu der Cayne gehört, wären bestätigte Berichte über die Ereignisse für die große Bibliothek eine Bereicherung der Abteilung: Adepten Unterkategorie: Barsaive.

Aus diesem Grund machte sich Ferum wieder auf den Weg zum „ Grünen Jäger“.
Als Ferum den Gastraum betritt kann er Cayne nirgendwo sehen. Der riesenhafte Hut des Magiers ist in keinen der vielen Nischen zuerkennen.
Nachdem sich der Zwerg einmal im kompletten Gastraum umgeschaut hat begibt er sich zum Wirt.
„ Werter Herr Wirt haben sie zufällig einen Menschen mit einem riesigen Hut gesehen? Ich bin mit ihm verabredet.“
„Der erwartet sie schon im Innenhof. Keine Sorge der Troll am Eingang zum Hof beisst nicht.“

Nachdem Ferrum an den Troll vorbei in den Innenhof gekommen zeigt sich im dort ein völlig anderes Bild als im Inneren der Gaststätte.
Hatte ihr letztes Gespräch noch im Halbdunkel eines privaten Zimmers des Hauses stattgefunden, so fand dieses in einem sauberen Lichtdurchfluteten Hinterhofs statt.
In der Mitte des Hofes stand ein Tisch mit 2 Stühlen. An dem Tisch saß Cayne der eine lange Pfeife rauchte.
„Ahh Herr Narrengold es freut mich das sie gekommen sind. Ich dachte wir diesmal ungestörter Reden sollten. Irgendwie werter Zwerg schien es mir als wären sie das letzte Mal etwas enttäuscht gewesen das ich an einigen Stellen nicht genauer ins Detail gehen wollte.
Aber ich glaube meine heutige Erzählung wird ihnen mehr gefallen. Ich möchte erzählen wie meine Reise weiterging und wie es so oft ist große Dinge fangen klein an und diesmal sollst du von größeren Sachen als Sumpfgobs hören. Also spitz die Feder den nun wird es interessant ….

Das letzte Mal stoppte ich ja nach den Kampf mit den Sumpfgobs. Der Kampf hatte auch was Gutes weil er auch die Lebensgeister unseres Luftpiraten weckte Akbar wieder. Irgendwie war er in den letzten Tagen ziemlich apathisch in Tagträumen gefangen. Aber während des Kampfes muss ihn wohl ein Schlag im Gesicht getroffen haben. dadurch unsanft aus seinen träumen gerissen wunderte er sich erstmal einwenig wo er war. Nachdem ich ihm schnell erklärt hatte wo und warum wir hier waren, wusste er auch wieder wo es lang geht.
Komischer Kerl, ob das mit seinem Himmelssturz noch zutun hatte ich weiß es nicht.

Die nächsten Tage liefen ereignislos und sollten einen sehr starken Kontrast zu dem sein was bald kommen sollte. Nur einmal dachte ich, ich hätte eine seltene Heilpflanze entdeckt, ich musste aber feststellen das es sich nur um weit verbreitete Abart ohne Heilwirkung handelte.
Wir erreichten die Mine bei Mondesschein.
Vor uns zeigte sich die Ansammlung der Holzhütten und der Hügel friedlich im Mondlicht.
Die ganze Szene hatte nur einen bis zwei Schönheitsfehler.
Keine Feuer und keine Zwerge. Die ganze Gegend schien selbst von den Tieren verlassen worden zu sein.

Wir beschlossen das Lager und die Umgebung zu untersuchen während unsere Kameraden die Wagen ins Lager brachten.
Lustiger Weise während wir alle eine Kälte, die schon fast in unser Wesen eindringen wollte, spürten fühlte sich unser Dämonenjäger wohl wie T`skrang im Wasser.
Wir gelangten immer mehr zu der Überzeugung das hier irgendwas ganz fürchterlich schief gegangen war.
Diese Überzeugung vertiefte sich als Emmi und ich bei der Überprüfung der Häuser ein Tagebuch gefunden hatten. Die kleine Windlingsdame war die nächsten Minuten nicht mehr von dem Buch zutrennen.
Es sah sehr interessant aus wie sie sich mit dem Buch abmühte welches größer als sie selbst war.

Das Buch gehörte einem dem Zwergen, in ihm stand das die Zwerge beim graben auf merkwürdige Zeichen gestoßen waren. Aber anstatt aufzuhören und auf uns warten gruben sie weiter. Wie sollte es auch anders sein sie fanden was.
Egal was auf der Lichtung passiert war, die Lösung befand sich in der Mine und somit in den Eingeweiden der Erde.

Nach einem kurzen Gespräch mit unsern Begleitern waren wir uns einig wir suchen die Zwerge und das Geheimnis der Mine und der Rest sollte schon einmal das Erz aufladen.
Die Arbeiten sollten sicher hier oben sein, schließlich hatten alle Tiere die Gegend verlassen und kaum ein halb intelligentes Wesen legt sich mit bewaffneten Trollen an.

In der Mine konnten wir überall Spuren der Arbeit der Zwerge sehen. Sie waren die letzten Tage sehr fleißig gewesen und hatten neue Pfeiler, Fackeln, Entlüftungsschächte und Schienen angebracht oder gegraben. Zwergen haben nun einmal Talent für so was.

Als wir immer tiefer in den Hügel eindrangen fanden wir auch die Zeichen die in dem Tagebuch erwähnt waren. Die Höhle in der sich diese befanden war relativ groß und konnte niemals alleine durch die Pfeiler und Felsformationen alleine gestützt worden sein. Die Zeichen waren definitiv alte magische Runen des Schutzes und der Sicherheit.
Ein Blick in den Astralraum zeigte eine feste magische Struktur.

Ferum du wirst dir schon denken können auf was wir gestoßen waren oder besser gesagt die Minenzwergen. Als wir durch eine Öffnung in der merkwürdig geraden und glatten Felswand gingen fanden wir uns in einem Haus wieder.

Wir waren in einem Kaer. Nur warum konnten wir so leicht reinkommen und wo waren die Bewohner. Als diese Fragen und noch ein paar andere sollten sich bald von alleine klären.

Das ganze Kaer zeigte Spuren von starkem Zerfall. Spuren von Erdrutschen, zerstörte Häuser, Felsbrocken versperrten Wege als dies sprach eine deutliche Sprache, das Kaer war gefallen. Selbst der riesige Sonnenleuchtkristall war stark beschädigt und tauchte die ganze Gegend in ein gespenstiges blau Licht.
Und überall versuchte eine widernatürliche Kälte in uns einzudringen.
Aber wir fanden auch frische Spuren in all dem Dreck, irgendwo hier mussten die vermissten Zwerge sein.

Also machten wir uns an den Abstieg in das Tal, indem die Hauptsiedlung des gefallenen Kaers auf uns wartete. Während des Abstiegs verließ unsere Waffenschmiedin Toda einmal das Glück und ein Haltepunkt gab unter ihr nach. Nachdem sich der Staub gelegt hatte und das Echo der fallenden Steine verklungen war hörten wir auf einmal ein metallisches Geräusch aus Richtung des Dorfes.

Auf dem Weg weiter runter scheuchten wir anscheinend eine Gruppe Finsterrochen auf. Ein paar der Tiere flüchteten nicht mit der Hauptgruppe zusammen sondern griffen uns an.
Einer der Rochen griff mich mit seinem Kristallangriff an aber der Angriff der Kreatur prallte einfach an mir ab. Während des kurzen Kampfes gab ich zwei der Wesen den Todesstoß.
Nach dem Kampf entdeckten wir Emmi die sich versteckt hatte. Irgendwann während des Kampfes hatte sich einer der Kristallstachel tief in ihren Körper gebohrt.
Die arme Windlingsdame lag bewusstlos am Boden und es stand nicht sehr gut um sie.
Ich verarztete sie und flößte ihr einen Heiltrank ein aber ihr Körper war von dem Gift der Finssterrochen schon zu sehr angegriffen worden.
Ich schickte meine Kameraden auf der Suche nach einigen Heilkräutern, die man in vielen Höhlen finden konnte los.
Nach kurzen Suchen fanden wir auch alles benötigte. Während ich mich an die Herstellung eines Gegenmittels machte, schlugen wir unser Lager in einem der weniger zerstörten Häuser des Kaers auf. In der Zeit die ich mit dem Brauen des Mittels verbrachte durchsuchte Akbar des Haus und fand eine Falltür. Als er wieder aus dem Kellerraum auftauchte hatte er sein Bärenfell gegen einen Espragaschuppenumhang eingetauscht und war stolzer Besitzer eines silbernen Schildes. So hat halt jeder seinen Schwerpunkte im Leben.
Das fertige Gegengift wirkte auch wie erhofft auf den kleinen Windlingskörper und Emmi erwachte aus ihren Fieberträumen. Es ist immer wieder eine Herausforderung Medizin für Windlinge herzustellen eine Dosierung, die für uns Heilend wirken würde könnte sie umbringen.
Wir machten uns in den Häusern in der Umgebung auf die Suche nach Hinweisen welche Katastrophe das Kaer wohl heimgesucht hatte und die Bewohner den Untergang preis gab.
Außer einem Blutamulett fanden wir leider nichts weiter.

Gerade als wir dabei waren eines der Häuser zu erforschen wurden wir von mehreren Wiedergängern angegriffen. Es war ein langer und harter Kampf gegen die Untoten. Mithilfe der Magie konnte ich meine Kameraden und mich vor den meisten Angriffe unserer Gegner beschützen. Es stellte sich heraus das es sich bei den Wesen um die toten Elfen handelte, die vor ein paar Tagen noch die Zwerge quälten und zur Arbeit zwangen.

Nachdem Kampf hörten wir ganz in der Nähe das metallische Geräusch wieder.
Wir machten uns sofort auf den Weg zu der Quelle des Geräusches. Diese befand sich in einer alten Schmiede. Im Inneren der Schmiede fanden wir zwei der vermissten Zwerge, diese schlugen abwechselnd immer wieder gegen einen Amboss. Sobald der Schlag den Amboss traf rannte einer der Zwerge zu einer der Seiten des Gebäudes und kletterte auf einen großen steineren Schrank. In der Schmiede war außerdem noch ein riesiger untoter Stier, welcher immer wieder versuchte die Zwerge zu zerstampfen sobald sie den Amboss berührten.

Auch dieser Bestie stellten wir uns, trotz der Anstrengungen durch den Kampf mit den Wiedergänger besiegten wir das Wesen.
Die Zwerge erzählten nachdem Kampf was in den letzten Tagen alles vorgefallen war.
Das Kaer war wirklich vor sehr sehr langer Zeit an einen Dämon gefallen.
Dieser Dämon hat auch die Zwerge beeinflusst nach dem der Anführer der Elfen anscheinend mit einem Blutritual diesen aus seinen Schlaf geweckt hatte.
Der Anführer der Elfen schien es auf den Dämon abgesehen zuhaben. Aber nicht um Ihnen zu vernichten sonder freizulassen.

Dieses schloss ich aus den Erzählungen der Zwerge. Ob ich recht haben sollte oder nicht würde sich bald herausstellen.
So empfand ich damals auf jeden Fall die Lage.
Meine Kameraden und ich wollten jeden falls das Geheimnis weiter erforschen.
Jeder hatte dafür seine eigenen Gründe.
Unter anderen Heldenmut, Hoffnung auf Ruhm, Rache für Barsaive, Gier, Rettung von Unschuldigen und nicht zu vergessen pure Neugier.
Verschiedenes treibt Helden an und nicht jeder Antrieb ist nur Rein.

Wir kamen über ein das wir die zwei Zwerge erst mal in Sicherheit aus den Kaer und auf den Weg zur Karawane bringen sollten. Der Karawane mussten wir auch die Nachricht überbringen das wir noch länger bräuchten um die Lage zu klären und die restlichen Zwerge zu finden.

Als wir wieder zu der Öffnung in der Kaerwand kletterten schauten wir kurz um. Im höchsten Turm des Dorfes erschien auf einmal ein unheimliches blutrotes Licht.
Von diesem Licht ging eine böse Kraft aus.
Zusammen mit dem blassen blauen Licht der Kristallsonne ergab sich ein wahrhaft dämonischer Anblick.
In diesem Dorf hielt sich was altes und grausames auf.

So werter Ferum hiermit möchte ich für heute Enden. Manche Geschichten müssen an mehreren Stücken erzählt werden, diese ist eine davon. Kehrt zurück in die Bibliothek und berichtet euren Vorgesetzten. Sobald ihr wieder mit mir sprechen wollt lasst einfach dem Wirt eine Nachricht zukommen. Ich bin noch einige Tage in Throal. Auf ein baldiges Wiedersehen. Mögen die Passionen über euch wachen.

Mit diesen Worten entlassen raffte Ferum seine Blätter zusammen und machte sich auf den Weg zur großen Bibliothek.
IN seinen Gedanken sah er schon den zufriedenen Gesichtsausdruck seiner Vorgesetzten. Ein vergessenes Kaer, Dämonen und die Chance eins der vielen Schicksalen der verloren Dörfer zu klären. Ohja sie werden zufrieden sein. Er musste bald ein neues Treffen mit Cayne vereinbaren, Diesmal musste er es schaffen Namen zu erfahren. Womit er den Zauberer diese Informationen bloss entlocken konnte? Oder wenigstens den Standort des Kaers, falls Cayne den Namen nicht wusste.

Ganz in Gedanken eilte Ferum die Treppen zu den Toren der Bibliothek hoch.

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Eine Reise endet.Helden erwachen
Das Ende eines Dämons

Es war jetzt schon zwei Wochen her seitdem Narrengold das letzte Mal mit Cayne aus Eido gesprochen hatte. Seine Vorgesetzten waren mit dem Bericht sehr zufrieden Berichte über vergessene Kaers und Dämons waren zusammen mit Berichten über Aktionen von Theranern in Barsaive die wichtigsten Aufzeichnungen die man sich von dem Heldenprogramm erhoffte.
Zwar sind Berichte darüber wichtig welcher Orkbrenner oder Kristallpiratenclan durch Adepten geschwächt worden ist aber Dämonen, Kaers und Theraner sind die größten Gefahren oder Hoffnungen von Barsaive.

Ferum hatte vor drei Tagen Cayne per Boten zu einem Treffen in die große Bibliothek gebeten.
Seine Vorgesetzten wollten den Bericht erst freigeben wenn Cayne auch den zweiten Teil seines Abenteuers erzählt und sie wüssten um welches Kaer es sich handelt. Oder wenigstens wo das Kaer liegt. Denn was nützen Informationen über ein gefallenes Kaer wenn man nicht weiß um welches es sich handelt.
Cayne hatte zugestimmt heute in die Bibliothek zukommen er hatte sich schon gewundert warum der Bericht über ihn nicht aktualisiert wurde.
Pünktlich nach dem Mittagessen öffnete sich auch die Tür von Narrengolds Büro und ein Cayne samt Hut betrat den Raum.

„ Schönen Tag Ferum endlich sehen wir uns schon wieder ich fragte mich schon wann wir uns wieder zu einem Gespräch treffen würden. Wollt ihr den nächsten Teil meines kleines Abenteuers erfahren? Wieso wurde den noch nicht meine letzte Geschichte in die Bibliothek übernommen?“
„ Werter Magier meine Vorgesetzten waren zwar von eurem Bericht begeistert aber sie wollen ihn erst Veröffentlichen wenn auch bekannt ist um welches Kaer es sich handelt. Entschuldigt bitte aber ohne genauere Informationen können wir den Bericht nicht freigeben. Schließlich können wir nicht beweisen…..“
„WAS??? IHR ZWEIFELT AN MIR? Das ist eine Ungeheuerlichkeit!! Selten war jemand so dreist.“
„Nein nein ihr missversteht mich. Es ist nun einmal die Politik der Bibliothek nur Berichte zu veröffentlichen die man auch Nachprüfen kann. Schließlich gibt es viele Adepten die mit falschen Geschichten prahlen. Natürlich gehört ihr nicht dazu aber bedenkt was wir für Erfahrungen mit den Erzählungen von Dieben und alleine von Troubadouren gemacht haben. Bitte verzeiht ich wollte euch nicht Beleidigen.“
Nach einiger Zeit beruhigte sich Cayne auch wieder und nahm das Angebot des eingeschüchterten Schreibers an. Ferum gab sich alle Müe den Magier zu besänftigen schließlich konnte der Zorn eines Magier sehr verheerende Folgen haben.
„Also gut Ferum ich sehe ein das es nicht eurer Ziel war mich als Lügner darzustellen aber ihr solltet ab und an auf eure Worte achten. Also hört den nächsten Teil meiner Erzählung ………..

Nachdem wir die Zwerge zum Ausgang des Kaers gebracht hatten machte uns Akbar auf ein Geräusch aufmerksam. Ich spitzte meine Ohren und hörte den Schrei eines Zwerges von Richtung des großen Turmes, kurz danach den Aufprall eines Körpers. Ich machte meine Gefährten darauf aufmerksam dass einer der Zwerge gerade in den Tod gesprungen war oder geworfen wurde. Akbar und Emmi wollten sofort losstürmen um die restlichen Zwerge zuretten. Nach kurzem Beratschlagen machten wir uns auf den Weg zum unheiligen Turm. Gerade als wir losgehen wollten leuchteten Festus Augen in demselben unheimlichen Licht welches vor kurzem noch das obere Stück des Turms erleuchtete. Während wir ziemlich erstaunt Festus zur Rede stellten und dieser beteuerte nichts gemacht zu haben und sich auch nicht merkwürdig zu fühlen, erfreute Emmi das Ganze sehr. Agbar bestand trotzdem darauf das ab jetzt der Obsidianer vorgehen sollte damit er immer ein Auge auf ihn werfen könnte. Grummelnd begab sich Festus an die Spitze unserer kleinen Truppe und wir machten uns auf den Weg. Uns begegnete keine weitere Abscheulichkeit in den Ruinen des Kaers. Alles war ruhig irgendwie machte das die Sache nicht besser. Wenn wenigstens irgendeine Form von Leben unseren Weg gekreuzt hätte aber nur das flackernde blaue Licht welches merkwürdige Schatten erzeugte und das Tropfen einiger Wassertropfen mehr hörte und sah man nicht. Selbst die Finsterrochen schienen sich still in irgendeine Ecke verzogen zuhaben.
Vor dem Turm zeigte sich uns ein sehr interessantes Bild der Zerstörung. Der gesamte runde Platz vor dem Turm war als ein gekacheltes Becken angelegt worden. Die einzelnen Kacheln waren vor etlichen Jahrhunderten meisterhaft verziert aber irgendetwas oder jemand hatte sie in einem Wahn komplett zerkratzt. Das Muster war nicht mehr zuerkennen. An dem Rand des Beckens waren Ablasshähne eingelassen. Toda prüfte diese und erkannte das mit etwas Gewalteinwirkung diese sich noch ein letztes mal bewegen ließen. Den Rand des Beckens zierten einmal mehrere Statuen aber auch diese waren der Zerstörung zum Opfer gefallen. Wir konnten nicht mehr herausfinden ob diese Würdenträger, Helden oder Passionen darstellten. Der ganze Platz war seiner Schönheit beraubt worden. Wir erkundeten den Platz und die Umgebung um irgendwelche Hinweise auf die Bewohner oder die Katastrophe zu finden.
Außer der Leiche des Zwerges fanden wir aber nichts. Als wir gerade sahen das auf der Rückseite des Turmes auf etwa halber Höhe ein riesiger metallener Wassertank angebracht war. Passierte etwas.
Wir hörten einen Schrei und ein Zwerg stürzte von der Spitze des Turmes direkt in den Tank, der sich durch die Wucht des Aufpralls fast vom Turm löste. Emmi flog schnell nach oben um nach dem Zwerg zu sehen aber konnte nichts in dem schleimigen Wasser erkennen, was nach Zwerg aussah. Somit war nur noch einer der vermissten Zwerge irgendwo hier im Kaer am Leben.
Leider sollte uns auch die Hoffnung diesen lebendig zu retten genommen werden weil kurz darauf ein Rumpeln aus dem Turm zu vernehmen war und der Zwerg heraus wankte.
Emmi schrie sofort auf das ich dem Zwerg helfen sollte aber da gab es nichts mehr zuretten. Der Zwerg hielt sich zwar noch auf den Beinen aber nur der Sprichwörtliche Starrsinn der Zwerge hielt ihm noch am Leben. Anscheinend war er gefoltert worden seine Brust zierte eine gewaltige Brandnarbe, sein Körper wies einige blutende Wunden auf aber das schlimmste war, irgendetwas hatte ihm einen seiner Arme abgerissen und eine gewaltige Menge Blut markierte den Weg den er genommen hatte. Gerade als Emmi und Agbar ihn erreichte stürzte er auch nach vorne und war Tod.
Ich hatte bis dahin noch nie eine so grausame Misshandlung eines Namensgebers gesehen.
Wir beschlossen ein großes Gebäude in der Nähe des Turms noch zu erforschen bevor wir den Turm betreten. Wir hatten Hoffnung Hinweise auf die Art des Dämons zu finden. In dem Gebäude konnte ich in dem Stockwerk über uns zwei magische Strukturen erkennen, die auf Konstrukte hin deuteten.
Werter Zwerg ihr werdet mir bestimmt die folgenden Ereignisse nicht ganz Glauben aber sie sind wirklich so passiert. Ich schwöre bei den Passionen dass ich die Wahrheit spreche. Die folgenden Ereignisse tragen in sich eine gewisse Tragik aber auch eine sehr große Komik. Alles begann damit das Festus mit zwei Fackeln bewaffnet die Treppe zum ersten Stock hoch stürmte. Dort angekommen stoppte er löschte eine Fackel mit seinem Mund und zog seine gewaltige Axt. Als nächstes stürmte er mit einem lauten NIEDER MIT DEN DÄMONEN durch die Holzwand Richtung des ersten magischen Gebildes. Durch den Sturmlauf des Obsidianers wurde ein großer Teil des Holzbodens zerstört. So ein Obsidianer ist nun einmal kein Windlingsgewicht. Agbar sprang genau in den Augenblick nach vorne um Festus zu folgen als der Boden vor ihm nach unten stürzte. Er verlor den Boden unter den Füssen und fiel durch das entstehende Loch ins Erdgeschoss genau auf Tresen. Aus dem Raum vor uns drang ein helles reines Licht und erleuchtet den zerstörten Flur. In den von Festus geschaffenen Durchgang erschien auf einmal ein riesiger Schatten, welcher mit einem riesigen Zweihänder nach dem Dömonenjäger schlug. Der Obsidianer sackte ein wenig unter der Wucht des Hiebes zusammen. Toda schmiss sofort ihre Wurfaxt nach dem Schatten aber leider bewegte sich dieser genau in dem Augenblick, ein einzelner Lichtstrahl wurde von einem Kristall in seinem Zweihänder reflektiert und blendete unsere tapfere Waffenschmiedin. Dadurch missglückte ihr Wurf gewaltig und die Axt flog durch das Loch im Boden. Von unten hörte man plötzlich Agbars Stimme: VERDAMMTE SCHEISSE. Warum habe ich eine Axt im Rücken stecken? Was soll diese Trollkacke?
Festus sprang aus dem Raum heraus, die Statue folgte ihm nicht und verschwand wieder. Dadurch konnte ich leider keinen Zauber sie schleudern. Der Obsidianer nahm leider den Angriff der Statue persönlich und trat die Tür ein. Kurz bevor sein Fuss die Tür traf schien es als ob ein Schleier von der magischen Struktur des Raumes fällt. Ich konnte magische Schutzrunen gegen Dämonen und ihre Konstrukte erkennen außerdem das jeder bestrafft werden sollte der aktiv den Raum beschädigt. Diese Runen bestanden nicht nur aus Magie sondern schienen von einem Questor erschaffen worden zu sein. Leider machte Festus mit seinem Fußtritt genau diese aktive Beschädigung. Der Wächter wurde sofort wieder aktiv und griff ihn an. Durch den Schlag wurde Festus leicht wieder aus den Raum getrieben. Die Beschädigung dieses Tempelraumes war wirklich nicht seine beste Idee. Er ging sofort hinter der Wand in der Nähe der Tür in Deckung. Der Wächter verzieh ihn die zweite Störung leider nicht und griff durch die Wand mit seinem Zweihänder an. Festus steckte auch diesen Schlag ohne eine Regung ein. Er sprang über eines der Löcher im Flur und wollte den Wächter in das Loch locken. Leider wurde die Statue mit einwenig Intelligenz aus gestattet und sie zog sich in den geheiligten Raum zurück. Es war ein Krachen zuhören.
Auch wir zogen uns ein wenig zurück. Ich auf die Treppe in den nächsten Stock, der Rest der Gruppe blieb auf der Ebene des Wächters. Auf einmal brach der Wächter neben Festus aus der Wand und griff ihn an. Toda wollte Festus zur Hilfe kommen und sich in eine gute Schlagposition begeben aber sie vergaß das Loch im Boden und viel runter. Sie landete aber weich auch unseren vom Pech verfolgten Luftschiffpiraten Agbar. Der Wächter schaffte mit seinem nächsten Schlag das fast unmögliche und fällte den mächtigen Obsidianer, die Wucht des Schlages war so gewaltig das Festus durch eine der steinernen Außenwände des Gebäudes geschleudert wurde. Nach diesem gewaltigen Schlag lies die Statue von Festus ab und ging zurück auf ihre Position im Tempel. Agbar hatte sich in der Zwischenzeit schnell von Toda befreit und rettete Festus mit einem Trank das Leben.
In dieser kurzen Zeit war wirklich Tragödie, Kömodie und Heldentum vertreten. Nach diesem Ereignis machten wir uns vorsichtig daran den Tempelraum zu erforschen. Es schien als hätte sich hier ein Questor von Jaspree oder Garlen eingeschlossen und den Raum vor allen schädlichen und dämonischen Einflüssen gesichert. Leider half das nichts er war trotzdem gestorben entweder durch Hunger, Alter oder Erschöpfung. Durch das Loch welches der Wächter erschaffen hatte machte ich mich auf den weg in einen Lagerraum. Emmi und Agbar folgten mir von Neugier gerieben in den Raum. Hier wurden wohl einige Gegenstände die man in dem Kaer aus verschieden Gründen konfisziert hatte aufbewahrt. Wir fanden ein Blutamulett, Heiltränke und Grimoire alles was das Herz eines Abenteurers höher schlagen lässt. Besonders die Heiltränke wurden von uns als sehr nützlich angesehen denn schließlich trieb hier in der Nähe immer noch ein Dämon sein Unwesen. Wir beschlossen als nächstes den anderen Raum welcher die letzte magische Signatur beherbergte zu untersuchen. Während all der Zeit war Festus sehr still und hielt sich zurück sein Schlagabtausch mit der Statue saß ihm noch schwer in den Knochen. Agbar machte die Tür zu diesem Raum auf und es zeigte sich ein komplett anderes Bild als in dem Raum mit dem Wächter. Zwar war auch hier ein Wächter aber er war halbzerstört Tiergesichtig und zeigte in seiner magischen Aura starke Verunreinigungen. Der Raum selber machte den Eindruck als hätte in ihm ein Feuersturm gewütet. Der Altar war so stark zerstört das man nicht mehr erkennen konnte welcher Passion er geweiht war, auf ihm lagen die verbrannten Überreste eines T`skrangs. Irgendwas war hier sehr schief gegangen. Der Wächter machte sich sofort daran uns anzugreifen. Nach einem kurzem Kampf in dem ich mit Hilfe der Magie meine Kameraden stärkte und den Wächter verwurzelte, war dieses Ärgernis aus dem Weg geräumt. In dem verbrannten Raum fanden wir ein Dämönenabwehr Blutamulett, leider waren alle Bücher und Einrichtungsgegenstände komplett verbrannt.
Wir beschlossen im Tempelraum einwenig zu meditieren und uns für die Konfrontation mit dem Dämon vorzubereiten. Festus fand noch einige Gegenstände in dem Raum die ich näher studierte.
Es handelte sich um eine Robe in Zwergengröße welche eine starke magische Aura besaß, höchstwahrscheinlich hatte sie der Questor erschaffen. In einem Kristallkästchen befand sich eine Butterspinne. Außerdem fanden wir noch einen Stab den ich in der kurzen Zeit nicht richtig zuordnen konnte. Während der Nachforschung konzentrierte ich mich sehr auf den Astralraum und die mich umgebenen Strukturen. Ich erkannte an den Strukturen meiner Kameraden und mir jeweils einen magischen Faden der zu dem großen Turm führte. Irgendetwas hatte sich auf magische Weise mit uns verbunden. Als Festus zu mir kam weil er immer einen Schwächeanfall bekam wenn er „Kaltes Eisen“ berührte kannte ich ein interessantes Phänomen beobachten. Als ich den Brocken berührte löste sich der Faden auf. Die Magie des Eisen vernichtete die Fäden, die höchstwahrscheinlich vom Dämon kamen. Ich gab sofort jedem meiner Kameraden das Stück in die Händen damit auch sie befreit wären.
Das Problem von Festus konnte ich auch erklären. Die Magie der Dämonenjäger ist so nah an der Magie der Dämonen das das Eisen sie vom Strom der Magie trennt. Festus machte ein sehr unglückliches Gesicht als er Begriff das die Verwendung von „ Kalten Eisen“ Waffen und Rüstungen ein Problem für ihn darstellen wird. Ohne irgendeine Art von Trennung würde er nicht in der Lage sein seine Disziplin mit so einem Gegenstand auszuüben.
Als wir Aufbrachen um den Turm in welchen wir den Dämon vermuteten zu erkunden hörten wir auf einmal die Stimme des Dämons, welcher uns verspottete. Emmi und ich nutzte den Aufstieg um uns mit einigen Schutz und Stärkungszaubern zu belegen.
Oben auf der Turmplattform angekommen zeigte sich ein Bild der Zerstörung. wie auch immer der Ort früher einmal ausgesehen hatte irgendetwas hatte hier gewütet und fast alles zerstört. In der Mitte ragte noch ein arg lädiertes Steinpodest auf, vor diesem stand auf dem ersten Blick ein Elf.
Der zweite Blick offenbarte das der Elf selber definitiv bessere Tage erlebt hatte. Sein gesamter Körper war mit mehreren tödlichen Wunden bedeckt. Aber anstatt Tod in einer Ecke zu liegen hielt er eine goldene Scheibe in den Händen und sprach zu uns. In den Körper hatte sich der Dämon eingenistet und wollte uns gerade verspotten aber Agbar hatte andere Pläne.
Gerade als der Dämon richtig anfangen wollte mit seiner Spottrede stürmte Agbar von den magischen Energien getrieben vor und verabreichte dem animierten Leichnam einen gewaltigen Schlag. Der Dämon verlor die Kontrolle über den Elfen und dieser flog über die Absperrung der Plattform. Er schlug zuerst in dem alten Wassertank ein und dann mit diesen auf den Platz vor dem Turm.
Uns war allen klar das das nicht das Ende war sondern erst der Anfang.
Während wir uns an den Abstieg machten um dem Dämon weiter zuzusetzen flog Emmi einfach den Turm runter. Dieses Ungestüm sollte der kleinen Windlingsdame noch Leid tun.
Den während wir nach unten rannten musste sie gegen das vom Dämon animierte schleimige Wasser kämpfen und verlor. Ihr habt richtig gehört, der Dämon hatte dem Wasser unheiliges Leben eingehaucht um uns zu vernichten. Die Wassermassen wurden durch den Willen des Dämons zu Tentakeln und Wasserbällen. Wurde man von einer dieser Formen getroffen fühlte es sich an als hätte ein Troll mit einem Baumstamm auf einen eingeprügelt.
Somit war unsere erste Tätigkeit nachdem wir am Fuss des Turm angekommen und die Lage erfasst hatten, das Retten von Emmi aus der stinkenden Brühe. Nachdem wir der kleinen Dame einen Heiltrank eingeflösst hatten erwachte sie zum Glück und brannte darauf dem Dämon alles heim zuzahlen. Immer wieder erstaunlich wie entschlossen windlinge sein können.
Auf den Weg nach unten hatte ich zum Glück schon die Schutzzauber um uns erneuert. Wie sich heraus stellte war das eine sehr gute Eingebung von mir. So standen mir zwar im Kampf nur begrenzt Angriffszauber zur Verfügung aber ich konnte die Gruppe stärken und beschützen. Diese Hilfe hatten Agbar, Toda und Festus auch sehr nötig.
Die Zauber sorgten für den nötigen Vorteil im Kampf gegen den Dämon und seine Konstrukte.
Außerdem hatte Toda den klugen Einfall als wir das Schlammassel am Turmeingang sahen möglichst viele der alten Wasserabflüsse zu öffnen. Ich hatte die Hoffnung dass der Dämon von seiner Gier getrieben sich auf unsere Ebene materialisiert sobald wir ihm seine animierten Spielsachen wegnehmen würden. Ich sollte Recht haben. Aber erstmal stand uns ein harter Kampf gegen das Wasser und einem animierten Zwergen bevor. Besonders wie sollte man Wasser verletzen? Nach relativ kurzer Zeit hatten zum Glück Agbar und Toda das meiste Wasser aus dem Becken abgelassen. Als auch noch der Zwerg fiel erschien der Dämon, ein wurmartiges Geschöpf, um den zerschmetterten Elfenkörper wieder zu bewohnen.
Wir nutzen diese Chancen und beharkten den Leichnam mit all unserer Kraft. Nachdem wir den Körper regelrecht zerfleischten hatten drangen wir auch zu dem nun verletzlichen Dämonleib vor. Dieser hatte unzählige widerliche Ausläufer gebildet um den Elfen zu steuern. Der zwar anscheinend schon dabei sich wieder von dem Körper zutrennen aber zum Glück war er nicht schnell genug in seinen Bemühungen. Mit einem letzten finalen Schlag bannten wir ihn in einer arkanen Explosion wieder auf seine Ebene.
Als die Explosion verklungen war sahen wir das sich der Dämon samt dem Elfenkörper aufgelöst hatte es blieben nur die zwei Langschwerter des Elfen und ein einzelner Knochen übrig. Der Dämon hatte einen Knochen seines dämonischen Leibs auf dieser Ebene zurückgelassen. Ich konnte es nicht fassen dieser Knochen schien aus Silber zu bestehen. Dabei hatte ich Agbar erst vor wenigen Stunden mit dem Satz das Dämonen goldene Knochen besäßen dazu gebracht das Kaer zu erforschen.
Wir suchten nach der goldenen Scheibe die der Elf auf der Plattform in den Armen gehalten hatte nach einiger Zeit fanden wir sie auch in den Trümmern des Wassertankes. Mit dieser Scheibe begaben wir uns wieder auf die Turmplattform, ich schaute mir den Astralraum rund um die Plattform genau an. Außer einer starken Verseuchung konnte ich erkennen dass der Turm im Zentrum einiger Leylinien errichtet worden war und das Steinpodest diese in irgendeiner Form beeinflussen konnte. Auf dem Podest fanden wir eine Vertiefung in die die Scheibe perfekt passte. Die Scheibe selber war keineswegs massiv sondern bestand aus mit Symbolen verzierten Ringen. Das ganze Gebilde machte auf mich den Eindruck einer codierten Schlüsselscheibe. Als wir die Scheibe in die Vertiefung legten ging eine leichte Erschütterung durch den Turm und die Luft fing an zuvibrieren. Auf der Plattform wurden Lichtpunkte an einigen Stellen in die Luft projiziert. Anscheinend standen damals an diesen Stellen auf der Plattform riesige Steintafeln und die Punkte sollten wohl Orte auf ihnen markieren. Leider waren jetzt nur noch Haufen feiner Kiesel von den Platten übrig, der Dämon musste sie vor unzähligen Jahren in einem Wutanfall vernichtet haben.

Das werter Narrengold war die Geschichte meines ersten großen Abenteuers. Es sollte der Startschuss einer viel größeren Suche nach Wissen, Magie und Wundern werden. Außerdem sollten ich und meine Gefährten noch gewaltige Gefahren überwinden um unseren Beitrag zur wunderbaren Geschichten von Barsaive beizutragen.
Achjaa ich bin euch ja noch zwei Antworten schuldig ob ich den Namen des Dämons kenne und welches Kaer. Der Dämon hörte auf den Namen Bilbur und das Kaer. Hmmmmm……..
Ihr habt doch sicherlich eine Karte von der Umgebung von Märkteburg oder?
Ferum machte sich sofort daran eine Karte aus einem Regal zu holen und breitete diese über die Dokumente auf seinem Schreibtisch aus.
Cayne schaute sich die die Karte an und zeigte dann den Standort.
„ Hier ist die Stadt Kihla und von dort drei Tage mit dem Karren in den Servosdschungel das müsste hier sein. Ja genau an dieser Stelle sollte der Hügel samt dem Kaer liegen.“
Ferum überlegte kurz. „ Aber in dieser Gegend wurde damals doch auch Alexander unterwegs.
„Genau werter Zwerg und davon werde ich das nächste Mal einwenig erzählen. Aber jetzt muss ich noch wo anders hin. Auf Wiedersehen und mögen die Passionen über dich wachen.“
Mit diesem Satz verließ Cayne die große Bibliothek von Throal.

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Der erste Morgenstern
Schritte auf dem Pfad der Magie

Ferum schaute sich gerade noch einmal den letzten Gesprächsbericht von Cayne an. Das war schon die dritte Fassung dieses Schriftstücks in den ersten beiden Fassungen hatten sich doch einige Rechtschreibfehler eingeschlichen.
Diese Fassung hatte seine neue Gehilfin Vanyra Chrysopra angefertigt.
Endlich hatte sich seine arbeit ausgezahlt und man hatte ihm eine eigene Gehilfin zugewiesen.
Er war zwar immer noch ein Schreiber 2ter Klasse der Grossen Bibliothek im Fachbereich: „Helden von Barsaive“ aber er hatte eine Gehilfin.
Wenn sich seine Karriere so weiter entwickelte würde er bestimmt in einigen Monaten Schreiber 1ster Klasse.
Und irgendwann würde man ihm bestimmt die gesamte Abteilung unterstellen damit würde dann auch sein Bild in der Halle der Bibliothekare hängen. Sein Antlitz würde dann zusammen mit all den anderen großen Scholaren auf die Lehrlinge schauen, wenn sie das alterwürdige Handwerk des Scholaren beigebracht bekämen.
Seine Tagträume über den vielleicht kommenden Ruhm wurden jäh gestört als die Tür seines Büros plötzlich aufgerissen wurde und ein riesiger gehörnter Schatten in der Tür erscheint.
Gerade als er erkennen konnte das es sich nur um einen halbwegs gepflegten Troll handelte quetschte sich zwischen den Beinen des Gehörnten, die zierliche Gestalt von Vanyra in den Raum um sich mit ausgebreiteten Armen vor den Troll zu positionieren.
Diese Pose wirkte doch etwas lächerlich weil sie dem Troll noch nicht mal bis zum Bauchnabel ging.

„ Also wirklich ohne Termin dürfen sie hier nicht rein. Gehen sie wieder. Holen sie sich an der Rezeption im Erdgeschoss Eingangsbereich einen Termin und kommen sie dann zu ihrem Termin wieder. Bitte verlassen sie sofort den Raum und stören Herrn Narrengold nicht bei seinen wichtigen Tätigkeiten.“

Naja wichtige Tätigkeiten wohl eher bei meinen Zukunftsträumen aber bin eh schon aus der Stimmung, dachte Ferum. Aber Vanyra ist so diensteifrig eine richtige Bibliothekarin und auch recht s……

Aber bevor Ferum wieder in neue Träume abtauchen konnte, die sich diesmal um die Vorzüge von Zwerginnen und persönlichen Gehilfinnen drehen würden, antwortete der Troll auf einmal:
„ Nun hör mir mal zu kleine Dame ich bin vom Versandservice Türenbrecher. Wir werben damit dass uns noch nicht mal geschlossene Kaertore aufhalten können. Also geh mir aus dem Weg damit ich mein Paket übergeben kann. Ich werde jetzt nicht extra zurück latschen und in zig Tagen wieder kommen.“

„Pakete können sie in der Poststelle abgeben. Also verlassen sie bitte wirklich das Büro von Herrn Narrengold.“
„ Das mit der Poststelle weiß ich aber in meinen Auftrag steht persönliche Übergabe an Ferum Narrengold. Hey sie da hinterm Tisch, sie sind doch dieser Narrengold oder? “ mit diesen Worten wendete sich der Troll auf einmal Ferum zu.

„Ähja ich bin Ferum Narrengold Zweiter Schreiber der Grossen und altehrwürdigen Bibliothek Fachbereich Helden von Barsaive. Wer hat ihnen den das Paket und den Lieferauftrag gegeben?“ Ja so hörte sich ein wahrer Schreiber der Bibliothek an. Naja bis auf das ähja dachte Ferum bei sich als er dem Troll antwortete.

„Ein einfaches Ja hätte auch gereicht. Der Auftrag wurde von Cayne aus Eido gegeben.“

„Was??? Sie haben einen Paket von Cayne für mich. Natürlich nehme ich es an. Moment was macht das?“
„Die Rechnung wurde schon beglichen. Bitte unterschreiben sie hier das sie das Paket erhalten haben. Solangsam möchte ich weiter und ich glaube die kleine Zwergin macht bald Unsinn.“
Im Hintergrund konnte man Vanyra hören, die sich während des kurzen Gespächs aus dem Zimmer gestohlen hatte und lauthals nach den Wächtern der Bibliothek rief.

Als der Troll aus dem Büro verschwunden war und sich der Tumult im Gang auch weiter entfernte, irgendwie wollten die Wachen dem Troll nicht glauben dass er friedlich gehen wollte, öffnete Ferum das Paket.
In diesem befand sich zusammen mit einem Brief, ein bronzener Ohrring, ein blauer und ein grüner Kristall.

Der Brief:

Werter Schreiber Narrengold,

ich musste leider für ein paar Tage Throal verlassen um Hinweisen nachzugehen deswegen lasse ich dir dieses Paket zukommen. Es befinden sich in dem Päckchen zwei Sprachkristalle zusammen mit dem auf sie abgestimmten Ohrring. Halte einfach einen der Kristalle in der Hand während du den Ohrring trägst und du wirst ihre gespeicherten Erzählungen vernehmen. Der Blaue Kristall wird dir von Ereignissen nach unserem Sieg und unserem Zusammentreffen mit Alexander berichten. Der Grüne Kristall von dem was danach passierte.

Mögen die Passionen über dich und die Grosse Bibliothek wachen.

Cayne aus Eidos

Ferum`s Neugier wurde sofort geweckt und so probierte er sofort den Ohrring zusammen mit dem blauen Kristall aus. Er hatte noch nie Sprachkristalle verwendet. Er hatte sie schon mehrmals in Märkteburg gesehen und wusste das sie bei Magiern sehr beliebt waren.
Die Bibliothek besaß auch eine kleine Anzahl.
Er merkte sofort das er mit dem anderen Ohr immer noch seine Umgebung war nehmen konnte. Diese Teile waren wirklich eine praktische Form der Magie.

Die Geschichte des Blauen Kristalls :

Als wir damals aus der Mine wieder ans Tageslicht kamen erwartete uns nicht nur das satte Grün des Servosdschungels sondern ein Lied. Ein Lied über uns gesungen von einer Stimme die einen an eine durchzechte Nacht, gute Gespräche und das Aufstiegsritual eines Troubadours erinnerte.
Ein Lied in dem Festus unser Dämonenjäger als ein Klotz der nichts taugt betitelt wird. Ein Lied vorgetragen von Alexander.
Die Freude darüber den Barden wieder zu sehen starb sehr schnell als auf einmal eine große Anzahl von Soldaten die Lichtung betrat.
Dann hörten wir auch noch ein merkwürdiges Geräusch und das Licht der Sonne wurde von etwas sehr Grossen von der Lichtung vertrieben. Wir schauten nach oben und erblickten den riesigen einschüchternen steinernen Rumpf eines theranischen Luftschiffes. In großen silbernen Lettern war auf theranisch der Name des Schiffes an der Seite angebracht worden. Es handelte sich um die „Morgenstern“.
Ein wahrlich großartiger Anblick dieses Schiff. Es war das erste Mal das ich eine Kila gesehen hatte. Wirklich ein wunderbarer und beeindruckender Anblick wie mit Hilfe der Magie die Naturgesetze so verbogen werden können.
Alleine mit elementarer Luft kann man so ein Konstrukt nicht erschaffen.

Leider wurde ich aus meinen Überlegungen und Analysen gerissen, Alexander sprach wieder zu uns. Er wollte einen Gegenstand haben, welcher sich in unseren Besitz befand zur damaligen Zeit. Um genau zu sein wollte er die Schlüsselscheibe haben die ich an mich genommen hatte.
Akbar forderte mich sehr eindringlich auf der Aufforderung von Alexander nach zukommen. Immer mehr Soldaten kamen auf die Lichtung, anscheinend hatte Alexander seine Leute in der ganzen Umgebung ausschwärmen lassen um sicher zugehen uns zu erwischen.
Als dann auch noch aus einem der Lagergebäude die Zwerge und unsere Karawanenarbeiter getrieben wurden, beugte ich mich widerstrebend dem Druck.
Verdammte Theraner.
Wieso nur Akbar so schnell der Aufforderung nachgeben wollte verstehe ich bis heute nicht.
Er sprach von Piratenehre und anerkennen einer ausweglosen Situation, verdammt es waren aber Theraner.

Die Theraner machten sich sofort zum Abflug bereit, als Alexander die Scheibe in seinen Händen hielt.
Seine letzten Worte an uns waren das wir uns keine Gedanken machen sollten schließlich hätten wir in dieser Situation niemals eine Chance gegen ihn und seine Männer gehabt.
Aber wollte er uns nicht komplett für unsere Mühen im Regen oder Dschungel stehen lassen.

Mit diesen Worten warf er eine merkwürdige grüne Kugel auf die Karawanenteilnehmer. Als die Kugel den Boden berührte feuerte die Morgenstern einen kleinen flammenden Strahl auf den aus der zerbrochenen Kugel austretenden Nebel ab.
Das nächste was ich wahrnahm war ein Schlag als ob ein Brithan mich erwischt hätte.
Wir wurden durch eine gewaltige Explosion von den Beinen gerissen und durchs Lager geschleudert.
Als sich der Staub wieder legte sahen wir das gesamte Ausmaß der Vernichtung. Die Lagerhalle mit den Namensgebern und Tieren war komplett vernichtet und die anderen Gebäude waren auch alle kurz davor zusammen zu brechen.
Am Horizont konnten wir noch die Morgenstern erkennen wie sie Kurs auf Nebelhain nahm.

Keiner unserer Kameraden hatte den Angriff der Theraner überlebt. Wir konnten nur einige wenige Leichenteile überhaupt finden.
Außerhalb der Lichtung stand aber noch ein beladener und heiler Lastkarren.
Unsere Sachen und der unedlere Teil Erzes aus der Mine waren auf den Wagen geladen worden. Ausserdem konnte ich einen Brief von Alexander an mich zusammen mit einem Kästchen finden.
In dem Kästchen befanden sich drei dieser grünlichen Kugeln.
Der Brief selber war nicht voll von Schmähungen oder so was sondern er war wirklich freundlich gehalten. In ihm stand außer einigen Erzählungen, einer Erläuterung über den richtigen Umgang mit diesen Kugel auch etwas sehr interessantes bei Alexander handelte es sich nicht um einen einfachen Adepten sondern um einen Herzog
Er ist der 2te Herzog von Livar und Barsaive gehört angeblich mit zu seinem Herrschaftsgebiet.

Leider hatten die Soldaten das Lasttier vergessen so dass wir den Wagen selber ziehen mussten. Typisch Theraner. Irgendwie kamen mir wieder die Worte von Alexanders Lied in den Sinn als wir Festus überreden mussten den Karren zu ziehen.
Festus der Klotz der nichts taugt.
Naja zum Ziehen taugte er auf jedenfall, nur war er störrischer als ein Esel.
Esel lockt man ja mit einer Karotte zur Arbeit aber ihn mussten wir 30 Minuten lang überreden.
So machten wir uns auf den langen mühsamen Weg zurück nach Kyhla.
Ich glaube die ungewohnte Betätigung tat meinem Körper auch mal ganz gut, ich fühlte mich am Ende der Tage nicht nur komplett zerschunden sondern auch stärker.
Weil helfen beim Karren ziehen ist doch ein wenig anders als Monster und Banditen zubekämpfen oder alte Gemäuer zu erkunden.
Am zweiten Tag lockte Festus zwei Oger in unser Lager. Da wir mitten aus dem Schlaf gerissen wurden entwickelte sich doch ein recht schwieriger Kampf. Der damit endete das die Oger flohen und Festus bewusstlos im Lager rum lag.
Da wir nicht die geringste Möglichkeit hatten ihn zu bewegen versorgten wir seine Wunden und warteten dass er aufwachte.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los das die relativ emotionslose Art von ihm ihn damals in Kämpfen doch einige Nachteile gab.
Im Kampf müssen Emotionen freigelegt werden ansonsten ist Thystonius auch nicht auf deiner Seite.
In Kyhla angekommen machten wir uns sofort auf dem Weg zu Eisengiesser um ihn das Erz zugeben, von unseren Begegnungen zu erzählen und die Belohnung zu kassieren.
Er war sehr erstaunt und auch zufrieden mit unserem Bericht.
So kam es das wir die nächsten Wochen in Kyhla wohnten um in unseren jeweiligen Disziplinen höhere Erkenntnisse zu erhalten.
Ich lernten einen Magier kennen der mir auf den nächsten Kreis meiner langen Reise durch die Mysterien der Magie behilflich sein wollte. Natürlich gegen entsprechendes Kleingeld.
So kam es das mein nächster Lehrer Tharian der Fluchbringer war.
Ein Mensch der schon etwas weiter auf dem Pfad als ich war. Bei Tharian handelte e sich um einen guten Lehrer, er ist wie ich ein Instinktmagier.
Dieser Umstand führte zu mehreren praktischen Übungen und guten Geschichten. Und nicht wie bei Geistmagiern zu brennenden Augen und Papierschnitten in den Fingern vom Umblättern unzähliger Foliantseiten.
Leider meinte auch er das ein gefährlicher Namenszusatz unbedingt nötig wäre um den Gegner schon im Vorfeld zu demoralisieren. Ich bezweifele diese Theorie sehr und finde so was eher störend auch sehr lächerlich wenn sich Anfänger Dämonenschlächter oder Blutsäufer nennen.
Während der Wochen unseres Aufenthalts machte ich mich daran mehr über die Robe und Stab zu erfahren, die wir aus dem Kaer retten konnten.
Der Stab war ein sehr schönes Stück Handwerkskunst. Das ich dir jetzt nicht alles über ihn verrate sei mir bitte vergeben weil ich ihn noch heute gerne nutze.
Die Robe gehörte einen Questor von Floranuus und verstärkte die Bindung zu der Passion.
Außerdem kam ich auf die mehr oder weniger schlaue Idee mir von Agbar und zwei Krieger Adepten die Magie des Nahkampfes zuzeigen und zu lehren. Den Abend verbrachte ich in einer Kneipe in netter Gesellschaft und mit mehren Hochgeistigen Getränken um die Schmerzen aus meinen Körper zu vertreiben und die Gedanken auf Rache.
Aber auch in diesen kurzen Lehrstunden bewahrheitete sich meine Theorie von den Emotionen im Kampf. Den gerade wo ich kurz davor war meine Zurückhaltung aufzugeben und im Zorn einige Mentale Dolche auf die drei Schwertschwinger zu werfen öffnete sich vor meinem geistigen Auge das bisher verschlossene Tor zu dieser Form der Magie.

An dieser Stelle machte der Kristall eine kurze Pause und Ferrum nahm kurzzeitig wahr wie Vanyra in das Büro eintrat um sich nach ihm zu erkundigen.

Weiter geht’s im nächsten Teil.

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Morgenröte
Morgenröte

Die Nachricht des roten Kristalls:

Während wir in Kirla waren und uns mit unseren verschiedenen Lehrmeistern mit den Feinheiten unseres Weges des Adepten beschäftigten kam es zu einem Unglück in den Gießereien der Stadt. Zuerst hörte ich nur das ein Arbeiter unvorsichtig mit der Schlacke eines Schmelzofens hantiert hatte. Dabei wurden wohl einige Arbeiter schwer verletzt und leider auch ein paar wenige Namensgeber getötet. Später erfuhr ich das Ungeschicklichkeit gepaart mit Übermut zu diesem Unglück führte und das Festus darin verwickelt war.
Mir kam das ganze etwas seltsam vor Übermut bei einem Obsidianer. Als Festus davon berichtete kam mir die Idee was schief gelaufen war, er hatte schlicht und ergreifend die legendäre Robustheit der Obsidianer unter Beweis gestellt und die Neugier anderer Namensgeber geweckt. Danach führten Panik und Unorganisiertheit zu der Verwüstung der Schmelzerei.
Aber das nur als Erklärungsversuch zu einem Unglück das vor dem Großen Brand und der fast vollständigen Auslöschung der Stadt stattfand.

Viel interessanter dürfte meine Version der Geschichte über den Grossen Brand von Kirla sein.
Schon seid Tagen war in der Stadt eine starke Unzufriedenheit und Angst zu spüren. Dieses Klima hatte sich dadurch aufgebaut das jede Nacht ein Haus in Brand geriet.
Die meisten Zwischenfälle dieser Art ereigneten sich in der Nähe der Hochöfen. Jetzt könnte man meinen das einfach nur Unvorsichtigkeit oder Vandalismus zu den Bränden führten aber leider war in Wahrheit eine ganz und gar andere Ursache der Grund andere. Es wurde immer eine riesige gehörnte blutrote Gestalt, von der eine gewaltige Hitze ausging, bei den Unglücksorten gesehen.
Ein Feuerelementar war für die Brände verantwortlich. Unter den Bewohner der Stadt ging das Gerücht rum das dieses Elementar nicht von Öfen stamme sondern eine falsch funktionierende Schutzmassnahme des nahen T`skrang Kaers dafür verantwortlich wäre. Diese Meinung wurde von einigen einflussreichen Persönlichkeiten der Stadt geteilt und genährt.
Das Ziel dieser Leute war ganz klar die Tore des Kaers zu öffnen, wenn es sein musste mit Gewalt.
Die Motivation dieser Namensgeber war anscheinend die Gier auf die Reichtümer des Kaers und nach Geschäften mit den Bewohnern.
Es schien fast so als hätte die wahnsinnige Passion der Gier ihre Hände im Spiel gehabt.
Ich verstehe bis heute nicht wie man so kurz nach der Plage die Abwehrmaßnahmen eines Kaers so falsch einschätzen konnte.
Es muss doch jeden Namensgeber klar sein das ein Kaer das den Ansturm von Dämonenhorden standhalten sollte nicht durch ein paar Namensgeber ohne ernst zunehmende magische Fähigkeiten erstürmt werden kann.
Aber ich beginne Abzuschweifen zurück zum Anfang.
Zum Ende unserer Ausbildung schaute ich mir an wie Toda Festus Schwert magisch verstärkte. Es war wirklich interessant für mich die Magie der Schmiede zu sehen. Es ist wirklich interessant wie mit dem Schmiedewerkzeug die Beschwörungen in das Metall getrieben werden.
Nachdem Toda mit der Arbeit fertig war hörte man von draußen wieder den Lärm einer Prozession. Diese Prozessionen fanden jeden Tag statt. Ein großer Eisengong wurde durch die Straßen getragen und dabei in einem primitiven Tack geschlagen. Die Teilnehmer wollten dass das Kaer geöffnet wird und der Gong sollte wohl die anderen Namensgeber der Stadt weich klopfen.
Diesmal gingen Akbar,Festus und Emmi zu den Störenfrieden um sich die Beweggründe der Randalierer erklären zulassen.
Eigentlich lassen sich die Gründe sehr einfach zusammenfassen Angst und auch Gier. Weil schließlich geht es um jede Menge Gold wenn eine Kaergemeinschaft ihre Tore öffnet. Außerdem erfuhren wir das bis jetzt der Kontakt mit Hilfe einer Kristallschale statt fand die sich in dem Besitz von Emmis Lehrmeister dem Ork Luminos befand.
Dieser Ork war der oberste Elementarist von Kyrla und dem Element Feuer besonders zugetan. Die Nähe zu diesem gefährlichen Element hatte sich auch auf seine Gefühlswelt ausgewirkt, außer das er aufbrausend war. In Ordnung diese Charaktereigenschaft trifft fast auf jeden Ork zu, hatte das Leben anderer Namensgeber nicht allzu viel Wert für ihn. Nur seine Ziele zählten und mussten um jeden Preis erreicht werden.
Er spielte in den Ereignisse eine sehr strategische Rolle weil sein Schicksal auch eine Warnung für uns ist. Aber höre dir einfach meine Erzählung weiter an und bilde dir selbst eine Meinung.
Wir wussten also nun das es eine Kommunikation mit dem Kaer gab und seine Bewohner hauptsächlich T`skrangs zwar erwacht waren aber nicht rauskommen wollten. Der Grund wieso sie nicht ihre Tore öffnen wollten war ein alt Bekannter. Sie trauten dem Frieden einfach nicht. Sie glaubten es wäre eine Falle der Dämonen und wollten deswegen warten bis der Magiespiegel noch weiter gesunken wäre.
All dieses hatte Luminos dem Volk erzählt weil nur er für die Stadt mit dem Kaer verhandelte.
Dadurch das die Kommunikation nur über die Schüssel ging waren seine Worte auch nicht zu widerlegen. Emmi wollten ihn auf das Ganze ansprechen aber bekam ihn nicht mehr zu Gesicht. Er hätte dringende Sachen zu erledigen.
An diesem Tag spürten Emmi und ich wie sich langsam ein gewaltiges magisches Feld in der Stadt aufbaute. Dieses Feld wurde von einem Feuer Elementarnexus gespeist. In diesen Nexus mündeten zahllose magische Fäden, irgendwo in diesem Netz versteckte sich der Grund für dieses Feld aber wir konnten es nicht erkennen.
Den ganzen Tag über verstärkte sich das Gefühl der Unzufriedenheit und das irgendwas passieren würde. Als wir auf einem der Marktplätze der Stadt waren sahen wir auch was passierte. Es hatte sich eine gewaltige Gruppe Namensgeber zusammen gefunden die von einigen Aufrührern angepeitscht wurden. Der Mob wurde darauf eingeschworen das Kaer zustürmen. Hier für wurden die Leute mit Vorschlaghämmern und sonstigen Werkzeugen ausgestattet um die Tore einzureißen und somit die Kaergemeinschaft zu zwingen sich der Welt zustellen. Genährt wurde das ganze damit das wenn das Kaer geöffnet wäre auch der Feuerteufel endlich inaktiv würde. Schließlich wäre er eine fehlgeleitete Schutzmassnahme. Schon damals glaubte ich diesem Argument nicht. Das Verhalten des Wesens ergab für mich keinen Sinn besonders nicht wenn es Dämonen abhalten sollte.
Es sammelten sich immer mehr Leute um das Kaer zu erstürmen als gegen Abend circa 1000 Namensgeber zusammen waren bewegte sich der Mob auf das Kaertor zu. Wir folgten dem Mob um das Schauspiel zu beobachten, ich gab mich nicht der Illusion hin so eine aufgeheizte Menge aufzuhalten. Jedenfalls nicht damals.
Als der Mob das Tor erreichte wollte trotz mehrfacher Aufforderung der Wortführer niemand den ersten Schlag tun.
Auf einmal trat Akbar vor um den ersten Schlag gegen das Tor auszuführen. Sofort fing die Menge an Akbar wegen seines Mutes zufeiern. Ich fragte mich eher wie man so unfassbar dämlich sein konnte. Hätte er doch einfach zugeschaut sicherlich irgendwann hätte jemand den ersten Schlag getan aber wir hätten vielleicht noch mehr Zeit gehabt.
Den während der ganzen Zeit hatte sich das Feld der Magie immer mehr verstärkt und als Akbar seine Schläge gegen das Tor ausführte spürte ich endlich die Quelle dieser Störung auf. Sie war bei den Hochöfen. Die Öfen selber waren ein guter Ort um Elementarmagie und Rituale zuwirken und zu verschleiern. Dieser Ort war von Elementarmagie regelrecht durchtränkt schließlich wurden die Öfen teilweise durch Feuerelementare betrieben.
Als Akbar zusammen mit einem Troll, der anscheinend auch ein Adept war, weiterhin auf das Tor einschlug passierte etwas. Zuerst nur auf der Astralebene konnte man erkennen, dass ein gewaltiges Feuerelementar aus dem Nexus aufstieg und in Richtung des Kaers sich bewegte. Kurz vor dem Kaer materialisierte es sich auf unserer Ebene. Auf einmal geriet der Fluss in Bewegung und aus den Wassermassen bildete sich eine gewaltige schlammige Riesenschlange.
Die Menge geriet in wilde Panik und auf einmal sahen viele der angereisten Glücksritter ihre Chance zu schnellen Gold zukommen. Sie fingen an zuplündern und zu brandschatzen.
Im Hintergrund dieses Wahnsinns begangen die beiden elementaren Giganten damit sich zu bekämpfen.
Mir viel bei dem Feuerelementar etwas merkwürdiges auf ein magischer Faden führte von ihm direkt zu den Öfen. Dieser Faden pulsierte merkwürdig und schien irgendetwas mit dem Elementar zu machen. Auch Emmi konnte mir dieses Detail nicht erklären. Was auch immer für ein Zauber gewirkt wurde, er hatte nicht nur den Zweck das Wesen zu beschwören sondern er hatte noch einen ganz anderen Zweck. Ich schaffte es meine Gefährten bei mir zu sammeln und dazu zu überreden den Hochöfen einen Besuch ab zustatten.
Kurz vor unserem Ziel beschlossen einige Banditen das wir ein lohnendes Ziel für sie währen. Am Anfang stolperten Festus und Agbar auch nur auf die Gegner zu als das sie sie angriffen. Aber nach diesem kurzen Moment der Schwäche, der vielleicht auch nur Taktik war, wurden die Möchtegerngangster einfach nieder gemacht.

Als wir die Hochöfen erreichten konnten wir schon sehen das wir die Quelle des Rituals gefunden hatten. Die Luft war von Magie geradezu erfüllt und der Gebäudekomplex neben den Öfen wurde von magischen Energien von innen heraus zerstört. Die Mauern gaben den Blick auf den ersten Stock und den Räumlichkeiten des Orkelementaristen frei. Irgendetwas ging in diesen Räumen vor. Wir sollten bald herausfinden was.
Als wir das Gebäude betraten stürmten auch schon die Lehrlinge des Orks auf uns zu und in heilloser Flucht an uns vorbei.

Sie waren in Panik geraten weil sie glaubten das ihr Meister die Kontrolle über das Ritual. Wir berieten uns kurz was wir am besten machen könnten um die Situation zu entschärfen. Schließlich wurde gerade die Stadt um uns herum von zwei Elementaren neu gestaltet und vor uns wurde ein Ritual mit unbekannten Konsequenzen und Ziel ausgeführt.
Wir entschlossen uns für den direktesten Weg. Vielleicht nicht der schlauste Weg und heut zutage würde ich auch mehr Zeit zum Analysieren der Lage verwenden aber damals schien es das einzige was in unserer Macht lag.
Emmi und mich selber umgab ich mit einem kleinen Schutzzauber gegen Elementarmagie, dieser Zauber war mir so gut gelungen das unserem Feind vor Erstaunen fast die Hauer ausfielen.
Agbar sprang einfach direkt zu Luminos um ihn anzugreifen. Toda entschied sich dafür über die Treppe zu den Beiden zu stoßen.
Festus wollte genauso wie Agbar einfach hoch springen. Leider ist ein Obsidianer nicht gerade sehr geeignet zum Fliegen und auch seine aerodynamischen Eigenschaften lassen zu wünschen übrig. Er mühte sich sehr lange ab um Luminos zu erreichen. Während des Kampfes stellte sich heraus das Luminos die Macht des Feuerelementars benutzen wollte um seine eigene Magie zu verstärken.
Er tauchte Agbar und Toda in Magisches Feuer was aber beide nicht davon abhielt Luminos weiter zuzusetzen.
Emmi beharkte ihren ehemaligen Lehrmeister mit Erdpfeilen und Eissprüchen was diesen so sehr erzürnte das er sich eine Zeitlang nur auf unseren kleinen Schmetterling konzentrierte.
Mein magischer Schutz hielt aber alle seine Flammen von Emmi`s empfindlichen Flügel ab.
Nach einiger Zeit erreichte Festus auch endlich den verrückten Ork und streckte ihn mit einen gewaltigen Hieb nieder.
In diesen Hieb hatte Festus wohl all seinen Frust über den missglückten Aufstieg gepackt. Obwohl ich mich bis heute frage warum er nicht einfach von Anfang an die Treppe benutzt hat.
Naja die Passionen werden schon wissen warum sie ihm erst ganz am Ende den Weg in den ersten Stock gewiesen haben.
Durch den Tod von Luminos wurde ein Teil der Magie die in dem Ritual gebunden war freigesetzt und das Gebäude komplett den Erdboden gleich gemacht.
Zum Glück verschwanden auch die beiden sich bekämpfenden Elementare.
Leider stand zu diesen Zeitpunkt schon ein Grossteil der Stadt in Flammen.
Wir konnten uns gerade noch zusammen mit der Leiche von Luminos und der Kaerkommunikationschale zu den an die Stadt angrenzenden Bauerhöfen retten.

Dort fanden wir dann heraus dass in Luminos Leiche ein Elementargeist gefangen war.
Ob er mit Hilfe des Rituals sich mit einem verbinden wollte oder durch unsere nicht ganz sacht gemäße Einmischung dieser in den sterbenden Körper gefangen wurde kann ich bis heute nicht sagen.
Nachdem wir den Ork geköpft hatten entwich der Geist auf dem schnellsten Weg um in seine Elementarebene wieder zurück zu kehren.
Die ganze Nacht über konnte man die Feuer und die Löscharbeiten in der Stadt beobachten.
Als wir am nächsten Tag wieder zurück kehrten zeigte sich uns ein Bild der kompletten Zerstörung.
Die einsmal großartige Stadt war zu sehr großen Teilen komplett zerstört entweder durch Plünderung, Vandalismus, Feuer oder in Hafen nähe durch Schlamm und Wasser.
In den Trümmern suchten aber schon Namensgeber nach Überlebenden, Habseligkeiten oder verwendbaren Material.
An einigen Stellen waren kleine notdürftige Lazarette errichtet worden um Überlebende zu versorgen. Die großen Handelshäuser trieben auch schon einige Arbeiter an um ihre Kontore wieder aufzubauen.
Schnell fanden wir heraus das die Händlergilde die Verwaltung der Überreste übernommen hatte um die Stadt wieder aufzubauen.
Leider nahmen die Handelhäuser das auch sofort zum Anlass an die Herzen der Adepten zu appellieren und um sonst oder gegen ganz kleine Kasse für sie zu arbeiten.
Wir gingen an diesem Tag erstmal alle unsere eigene Wege um zu helfen.
Nach kurzem Überlegen entschloss ich mich meine bescheidenen Dienste in einem der Lazarette anzubieten. Die Heiler vor Ort waren von meinen eher auf das Versorgen von Hieb- und Stichverletzungen spezialisierten Arztfähigkeiten nicht begeistert. Schließlich verstanden sie alle in einer Stadt mit vielen Schmieden und Gießereien mehr von Brandverletzungen als ich. Gerade als sie mich anweisen wollten Verbände auszuwaschen oder einen Sud aus Heilkräutern aufzusetzen konnte ich sie von meinen Wert doch noch überzeugen. Schließlich ist die Kraft eines Heilzaubers der jemanden in einen heilenden Schlaf versetzt nicht zu vernachlässigen.
Schlafende Menschen schreien nicht vor schmerzen und finden Ruhe.
Da die Stadt eh nur über eine handvoll Magier verfügte und die eher damit beschäftigt waren ihre Behausungen zu begutachten, wurde man Angebot jetzt doch gerne angenommen.
Ich konnte sogar ein paar nützliche Kontakte und Kniffe mir abschauen.

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